Eine 19-Jährige sorgte in Kassel für Aufsehen, als sie eine Passantin attackierte, ins Kopftuch griff und volksverhetzende Aussagen machte.
Kassel: Psychisch kranke Frau festgenommen

Kassel (ost)
Kassel-Zentrum:
Am gestrigen Montagnachmittag sorgte eine 19-Jährige in der Fußgängerzone von Kassel für Aufsehen, als sie eine Passantin unvermittelt angegriffen haben soll. Gegen 14:45 Uhr gingen mehrere Notrufe aus der Unteren Königsstraße bei der Polizei ein, in denen berichtet wurde, dass die zunächst Unbekannte einer anderen Frau ins Kopftuch gegriffen und es heruntergezogen hatte. Zudem soll sie laut schreiend volksverhetzende Äußerungen gemacht haben, bevor sie von der Passantin abließ und weglief. Die 26-jährige Frau aus Kassel, die leicht verletzt war, berichtete den hinzueilenden Beamten, dass sie ohne ersichtlichen Grund von der ihr unbekannten Angreiferin attackiert worden war, die ihr beim Griff ins Kopftuch offenbar auch Haare ausgerissen hatte. Die Polizeistreifen konnten die beschriebene Frau nur wenige Minuten später am Martinsplatz ausfindig machen und festnehmen. Aufgrund ihres verwirrten Eindrucks und offensichtlichen psychischen Problemen wurde die 19-jährige Tatverdächtige mit marokkanischer Staatsangehörigkeit in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen. Gegen sie wird nun wegen Volksverhetzung und Körperverletzung ermittelt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur 229 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 224 auf 216. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich von 308 auf 267, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








