Ein 19-jähriger Mann wurde im Nordstadtpark von zwei dunkel maskierten Tätern angegriffen und verletzt. Die Polizei sucht nach Zeugen, insbesondere nach drei Passanten, die dem Opfer geholfen haben.
Kassel: Raub im Nordstadtpark, Unbekannte Helfer als Zeugen gesucht

Kassel (ost)
Kassel-Nord:
Ein 19-jähriger Mann wurde am Samstagabend im Nordstadtpark in Kassel Opfer eines Raubüberfalls. Zwei dunkel maskierte Täter griffen ihn plötzlich an, schlugen ihn und griffen ihn mit Pfefferspray an, entkamen jedoch letztendlich ohne Beute. Das Opfer erlitt Gesichtsverletzungen während des Überfalls, konnte jedoch nach einer ambulanten Behandlung im Krankenhaus entlassen werden. Die Ermittler des Kommissariats 36 der Kasseler Kripo suchen nun nach Zeugen, die Informationen über die Täter haben.
Der Raub fand laut aktuellen Ermittlungen gegen 19:30 Uhr in der Parkanlage auf einem Weg zwischen der Fiedlerstraße und dem Haarmannweg statt. Der 19-jährige Mann aus Kassel war zu Fuß unterwegs, als die beiden Männer ihn an der Brücke über die Ahne plötzlich angriffen. Nachdem die Angreifer vergeblich die Jackentaschen des Opfers durchsucht hatten, rannten sie ohne Beute in Richtung Haarmannweg davon. Die Täter sollen zwischen 17 und 20 Jahre alt sein, etwa 1,70 bis 1,75 Meter groß und von normaler Statur mit dunklerem Teint. Einer trug schwarze Kleidung und eine schwarze Mütze, der andere eine weiße Jacke mit Emblem am Arm, eine schwarze Jogginghose und eine graue Mütze, so der 19-Jährige.
Die Ermittler des K 36 suchen Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben und Informationen über die Täter haben. Besonders hilfreich könnten drei unbekannte Passanten sein, die dem Opfer nach dem Überfall geholfen haben. Hinweise werden unter Tel. 0561-9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen entgegengenommen.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 2871 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3217 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1785 auf 1850. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2173 auf 2263, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 1974 auf 2046 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 199 auf 217 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1077 auf 1179. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Raubüberfälle in Deutschland registriert – 12625 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.871 | 3.217 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.785 | 1.850 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.173 | 2.263 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.974 | 2.046 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 199 | 217 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.077 | 1.179 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, wovon 224 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 308 Verdächtige, darunter 283 Männer, 25 Frauen und 147 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 229, von denen 216 gelöst wurden. Es gab insgesamt 267 Verdächtige, darunter 237 Männer, 30 Frauen und 130 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








