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Kassel: Schwer verletzter Fahrradfahrer nach Kollision mit Schranke im Wald gefunden

Zwei Radfahrer kollidieren mit Schranke im Wald, einer flüchtet und wird schwer verletzt im Unterholz entdeckt. Alkohol- und Drogeneinfluss festgestellt.

Foto: Depositphotos

Kassel (ost)

Fuldatal (Landkreis Kassel):

Zwei Radfahrer wurden am Samstagabend auf einem Waldweg bei Fuldatal-Ihringshausen schwer, aber nicht lebensbedrohlich verletzt, als sie in der Dunkelheit mit einer geschlossenen Schranke zusammenstießen. Einer der Männer, ein 30-Jähriger aus Kassel, flüchtete, bevor die Polizei eintraf, aus dem Rettungswagen in den Wald. Nach einer ausgedehnten Suche mit Hilfe der Feuerwehr und einer Drohne wurde der schwer verletzte Mann schließlich im Unterholz gefunden, wo er sich versteckt hatte. Der Grund für seine Flucht war offenbar das Pedelec, das nach bisherigen Erkenntnissen im September 2023 in Kassel-Bettenhausen gestohlen wurde. Sowohl er als auch sein 38-jähriger Begleiter standen offensichtlich unter dem Einfluss von Alkohol und Betäubungsmitteln, weshalb beiden im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen wurde.

Der 38-jährige Radfahrer aus Kassel meldete den Unfall in der Nähe der Lohbergtunnels gegen 21 Uhr der Rettungsleitstelle. Laut seinen Angaben waren er und sein Begleiter mit einer Geschwindigkeit von ca. 30 Stundenkilometern bergab auf dem Waldweg unterwegs. Im Dunkeln hatten sie die geschlossene Schranke erst im letzten Moment gesehen und waren fast ungebremst damit kollidiert, was zu schweren Verletzungen, insbesondere im Oberkörper- und Kopfbereich, führte. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass der 30-jährige Flüchtige in hilfloser Lage war, wurden umfangreiche Suchmaßnahmen eingeleitet. Die ICE-Bahnstrecke wurde vorübergehend gesperrt, bis der Mann etwa zwei Stunden nach dem Unfall von den Feuerwehrkräften im Unterholz gefunden und ins Krankenhaus gebracht wurde. An beiden Fahrrädern entstand erheblicher Sachschaden. Die Schranke wurde ebenfalls durch den heftigen Aufprall verbogen. Beide Verdächtige müssen sich nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs verantworten. Der 30-Jährige wird zusätzlich wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort und Hehlerei untersucht.

Kontakt:

Ulrike Schaake
Pressesprecherin
Tel. 0561-910 1021

Polizeipräsidium Nordhessen
Grüner Weg 33
34117 Kassel
Pressestelle

Telefon: +49 561 910 1020 bis 23
Fax: +49 611 32766 1010
E-Mail: poea.ppnh@polizei.hessen.de

Außerhalb der Regelarbeitszeit
Polizeiführer vom Dienst (PvD)
Telefon: +49 561-910-0
E-Mail: ppnh@polizei.hessen.de

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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2022

Im Jahr 2022 gab es in Hessen insgesamt 136.931 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.155 Unfälle mit Personenschaden, was 13,99% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.406 Fälle aus, was 4,68% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.202 Fällen registriert, was 0,88% ausmacht. Die meisten Unfälle waren Übrige Sachschadensunfälle mit 110.168 Fällen, was 80,46% entspricht. Innerorts ereigneten sich 90.136 Unfälle (65,83%), außerorts (ohne Autobahnen) 32.117 Unfälle (23,45%) und auf Autobahnen 14.678 Unfälle (10,72%). Insgesamt gab es 208 Getötete, 3.878 Schwerverletzte und 20.881 Leichtverletzte.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 136.931
Unfälle mit Personenschaden 19.155
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.406
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.202
Übrige Sachschadensunfälle 110.168
Ortslage – innerorts 90.136
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 32.117
Ortslage – auf Autobahnen 14.678
Getötete 208
Schwerverletzte 3.878
Leichtverletzte 20.881

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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