Drei Jugendliche springen auf Zug, verursachen 70 Minuten Verspätung und bleiben unentdeckt. Bundespolizei sucht Zeugen und warnt vor Lebensgefahr.
Kassel: Sprung auf fahrenden Zug – Dramatische Zugverspätungen

Borken (Schwalm-Eder-Kreis) (ost)
Drei Jugendliche sprangen am Samstagnachmittag (16.3. / 17:02 Uhr) am Bahnhof Borken auf einen Zug, was den Einsatz von Beamten der Bundespolizeiinspektion Kassel erforderlich machte. Augenzeugen berichteten, dass die Jugendlichen in einen abfahrbereiten Regionalexpress gestiegen seien. Da zu diesem Zeitpunkt zwei Züge gleichzeitig abfuhren, war zunächst unklar, auf welchem der beiden Züge sich die Jugendlichen befanden. Andere Reisende versuchten vergeblich, die drei Unbekannten von ihrem Vorhaben abzubringen. In den Bahnhöfen Wabern und Treysa wurden die beiden Züge, die aus Borken kamen, nach den Jugendlichen durchsucht – jedoch ohne Erfolg. Eine Suche entlang der Strecke mit einem Polizeihubschrauber blieb ebenfalls ergebnislos.
Erhebliche Störungen
Aufgrund des Vorfalls kam es zu einer Verspätung von fast 70 Minuten.
Beschreibung der Personen
Die Jugendlichen sollen dunkel gekleidet und vermummt gewesen sein. Außerdem trugen sie schwarze Basecaps. Es liegen keine weiteren Hinweise vor.
Zeugenaufruf! Personen, die Informationen zu dem Vorfall oder den Jugendlichen haben, werden gebeten, sich bei der Bundespolizeiinspektion Kassel unter der Telefonnummer 0561-816160 oder über www.bundespolizei.de zu melden.
Hinweis der Bundespolizei
Das Betreten der Gleisanlagen ist nicht nur verboten, sondern auch extrem gefährlich für Unbefugte. Züge können sich leise annähern und werden daher oft spät bemerkt. Die Gefahr, von Zügen erfasst und getötet zu werden, ist hoch. Besonders, wenn Züge außerplanmäßig fahren, wie beispielsweise Güterzüge.
Aufklärung für Kinder und Jugendliche:
Eltern sollten ihre Kinder über diese Gefahren aufklären. Bei Fragen zu diesem Thema können sich Interessierte unter der Telefonnummer 0561/81616 0 an die Bundespolizeiinspektion Kassel wenden. Informationen zu Gefahren an Bahnanlagen sind auch unter www.bundespolizei.de erhältlich. Solche Aktionen können auch teuer werden: Die Verursacher (ggf. die Eltern) können bei solchen Einsätzen Kosten für den Polizeieinsatz (im dreistelligen Bereich) sowie zivilrechtliche Forderungen der Verkehrsunternehmen entstehen. Zivilrechtliche Ansprüche können bis zu 30 Jahre später geltend gemacht werden.
Kontakt:
Bundespolizeiinspektion Kassel
Heerstr. 5
34119 Kassel
Pressesprecher
Ibrahim Aras
Telefon: 0561/81616 – 1010
E-Mail: bpoli.kassel.presse@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de
Twitter: @bpol_koblenz
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2022
Die Verkehrsunfallstatistik für Hessen im Jahr 2022 zeigt insgesamt 136.931 Unfälle. Davon sind 19.155 Unfälle mit Personenschaden, was 13,99% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 6.406 Fälle aus, was 4,68% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.202 Fällen registriert, was 0,88% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 110.168 Fälle, was 80,46% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 90.136 Unfälle (65,83%), außerorts (ohne Autobahnen) 32.117 Unfälle (23,45%) und auf Autobahnen 14.678 Unfälle (10,72%). Insgesamt gab es 208 Getötete, 3.878 Schwerverletzte und 20.881 Leichtverletzte.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 136.931 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.155 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.406 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.202 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 110.168 |
| Ortslage – innerorts | 90.136 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 32.117 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 14.678 |
| Getötete | 208 |
| Schwerverletzte | 3.878 |
| Leichtverletzte | 20.881 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








