Polizei beendet gefährliche Fahrt eines 29-jährigen Mannes auf Holländischer Straße. Fahrer positiv auf Kokain, Amphetamin, Metamphetamin und THC getestet.
Kassel: Streife stoppt berauschten Fahrer ohne Führerschein

Kassel (ost)
Kassel-Nord:
Ein Streifenteam des Polizeireviers Mitte hatte in der Nacht zum heutigen Mittwoch ein gutes Gespür, als es sich gegen 0:10 Uhr in der Holländischen Straße, in der Nähe des Westrings, entschied, einen Fiat zu kontrollieren und so die gefährliche Fahrt eines 29-jährigen Mannes zu stoppen. Laut den Beamten roch es bereits beim Annähern an den Lieferwagen nach Marihuana, zudem sahen sie Drogenutensilien auf dem Beifahrersitz. Ein Drogenvortest beim Fahrer reagierte positiv auf Kokain, Amphetamin, Metamphetamin und THC. Bei der weiteren Kontrolle stellte sich heraus, dass die Kennzeichen entstempelt waren und nicht zum Fiat gehörten. Das Fahrzeug des 29-Jährigen war nicht zugelassen und somit nicht versichert. Als ob das noch nicht genug wäre, hatte der Fahrer seit fast zwei Wochen keinen Führerschein mehr, nachdem ihm dieser gerichtlich entzogen worden war. Der berauschte Fahrer musste die Beamten daraufhin zur Wache begleiten, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Die Ermittlungen, unter anderem wegen Fahrens unter Drogeneinfluss und ohne Fahrerlaubnis, dauern an.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023
Die Drogenraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 24363 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 26518 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22378 auf 23101. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19133 konstant, wobei die meisten davon männlich waren (17106). Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73917 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 24.363 | 26.518 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 22.378 | 23.101 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.168 | 19.133 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.079 | 17.106 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.089 | 2.027 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.494 | 7.004 |
Quelle: Bundeskriminalamt








