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Kassel: Streit endet in Bedrohung

Eine Gruppe Jugendlicher bedrohte am Bahnhof Fulda Teenager mit einem Messer. Die Polizei sucht Zeugen für den Vorfall.

Foto: Depositphotos

Fulda (ost)

Gestern Abend (30.7./19:40 Uhr) soll es zu einer Bedrohung mit einem Messer von einer Gruppe Jugendlicher gekommen sein. Der Vorfall ereignete sich am Gleis 3 des Bahnhofs Fulda.

Was ist passiert?

Zwei Gruppen von Jugendlichen gerieten in der Bahnhofstraße in Fulda in einen verbalen Streit.

Während des Streits entfernte sich eine Gruppe von drei Jugendlichen in Richtung Bahnhof und wartete am Gleis 3 auf den ICE nach Frankfurt am Main.

Als die Teenager am Gleis warteten, bemerkten sie, dass die beiden Personen, mit denen sie zuvor gestritten hatten, mit weiteren Jugendlichen auf sie zukamen.

Es kam zu weiteren Beleidigungen und Bedrohungen seitens der zweiten Gruppe. Ein junger Mann zog ein Messer aus der Hosentasche, steckte es aber dann wieder weg.

Ein Jugendlicher informierte eine Zugbegleiterin über das Messer. Diese verständigte daraufhin die Polizei. Als die größere Jugendgruppe dies bemerkte, flüchtete sie aus dem Bahnhof. Die Bundespolizei in Fulda traf nur einen Jugendlichen an und befragte ihn zu dem Vorfall.

Zeugen werden gesucht!

Die Zugbegleiterin des ICE beschrieb die Gruppe als 8-9 Jugendliche mit Migrationshintergrund, im Alter von 14-18 Jahren, hauptsächlich in dunkler Joggingbekleidung. Einer der jungen Männer trug ein oranges T-Shirt, ein anderer hatte eine Narbe am Hals.

Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren eingeleitet. Personen, die Informationen zu dem Vorfall haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0561 816 160 oder unter www.bundespolizei.de zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, von denen 224 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 308 Verdächtige, darunter 283 Männer, 25 Frauen und 147 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der Mordfälle auf 229, wovon 216 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 267, darunter 237 Männer, 30 Frauen und 130 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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