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Kassel: Supermarkt-Einbrecher festgenommen

Ein aufmerksame Zeugin alarmierte die Polizei, als sie Taschenlampenschein im Geschäft bemerkte. Zwei Täter wurden auf frischer Tat ertappt und festgenommen, darunter ein 45-jähriger Mann mit Haftbefehl.

Foto: Depositphotos

Kassel (ost)

Kassel-Rothenditmold:

Dank der aufmerksamen Zeugin und der Polizei konnten heute Morgen in der Wolfhager Straße in Kassel zwei Supermarkt-Einbrecher auf frischer Tat festgenommen werden. Die Frau bemerkte gegen 6:55 Uhr Licht von Taschenlampen im Laden und alarmierte sofort die Polizei. Kurz nachdem die Streifenwagen eintrafen, wurden einer der Täter festgenommen, als er aus dem Fenster des Ladens kletterte. Wenig später wurde auch sein Komplize festgenommen, der denselben Fluchtweg nutzen wollte. Die 45 und 46 Jahre alten Verdächtigen, die bereits polizeibekannt waren, waren über ein aufgebrochenes Fenster in den Supermarkt eingestiegen. Dort durchsuchten sie einen Lagerraum, bis sie erwischt wurden. Die Beamten brachten sie zur Wache, wo festgestellt wurde, dass der 45-jährige Mann russischer Staatsbürger ohne festen Wohnsitz bereits wegen Bandendiebstahls in Nordrhein-Westfalen gesucht wird. Er wird noch heute einem Richter vorgeführt. Bei ihm wurden außerdem Ausweispapiere eines anderen Mannes gefunden, die mutmaßlich gestohlen und sichergestellt wurden. Sein Komplize aus Kassel wurde nach Abschluss der Maßnahmen freigelassen. Die Ermittlungen gegen die beiden Verdächtigen dauern an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 224 auf 216. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich von 308 auf 267. Dabei waren 283 männliche Verdächtige und 25 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 237 männliche und 30 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen sank von 147 auf 130. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 aufgezeichneten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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