Eine Seniorin wurde von falschen Polizeibeamten und einer Bankmitarbeiterin getäuscht und übergab ihre EC-Karte. Zum Glück wurde der Betrug schnell erkannt und die Karte gesperrt.
Kassel: Telefonbetrug in Volkmarsen-Külte

Korbach (ost)
Am Montagmorgen (18. Mai) wurde eine ältere Dame aus Volkmarsen-Külte von einem vermeintlichen Polizeibeamten und einer vermeintlichen Bankmitarbeiterin mehrmals angerufen. Die Seniorin fiel auf die Betrüger herein und übergab ihre EC-Karte. Glücklicherweise wurde der Betrug schnell erkannt, die Karte wurde gesperrt und es entstand kein weiterer Schaden. Die Polizei bittet um Hinweise.
Während des Montagmorgens wurde die Dame zunächst mehrmals von einem Mann angerufen, der sich als Kriminalpolizist aus Kassel ausgab. Er erzählte eine Geschichte darüber, dass die Polizei zwei Diebe festgenommen habe, die mit unbefugten Abbuchungen in Verbindung standen. Außerdem rief auch eine Frau an, die behauptete, eine Mitarbeiterin der Hausbank zu sein. Sie überredete die Seniorin dazu, ihre Bankkarte einem Boten zu übergeben, um finanzielle Verluste zu vermeiden. Unter Druck gesetzt, glaubte die Seniorin schließlich den Geschichten der Betrüger am Telefon. Am Mittag tauchte der angekündigte Bote an ihrer Tür auf und die Dame übergab ihre EC-Karte.
Kurz darauf konnte die Seniorin mit einem Familienmitglied sprechen. Schnell wurde klar, dass es sich bei den Anrufern und dem Boten um eine Bande von Betrügern handelte. Sofort reagierte sie und ließ die EC-Karte sperren, so dass kein weiterer finanzieller Schaden entstand.
Der Abholer der EC-Karte soll ein 20 bis 30 Jahre alter Mann mit schlanker Statur, Kinnbart und hoher Stirn gewesen sein, der dunkel gekleidet war.
Das für Straftaten gegen ältere Menschen zuständige Kommissariat der Kriminalpolizei in Kassel hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge am Montagmorgen in Külte beobachtet haben oder Hinweise auf den beschriebenen Täter geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0561/9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden.
Dirk Richter
Kriminalhauptkommissar
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind leicht gesunken. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, wovon 224 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 308 Verdächtige, darunter 283 Männer und 25 Frauen. 147 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 wurden 229 Fälle von Mord registriert, wovon 216 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 267, davon waren 237 Männer und 30 Frauen. 130 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








