Beamte der Kasseler Kripo entdecken Drogen im Wert von 200.000 Euro in Wohnungen des unbescholtenen Mannes.
Kassel: Überraschend großer Drogenfund bei 61-Jährigem

Kassel (ost)
Gemeinsame Bekanntgabe der Staatsanwaltschaft Kassel und des Polizeipräsidiums Nordhessen
Kassel: Eine unerwartet große Menge an Drogen wurde von Beamten des Kommissariats 34 der Kasseler Kriminalpolizei am gestrigen Dienstagmorgen bei einer Wohnungsdurchsuchung in einem Drogenfall entdeckt. Die Ermittler hatten aufgrund eines Hinweises aus der Bevölkerung und eines gerichtlichen Beschlusses die Wohnung eines bisher unbescholtenen 61-jährigen Mannes aus Kassel durchsucht. Dort fanden sie zunächst nur kleine Mengen Haschisch und Marihuana. Während der Durchsuchung wurden sie jedoch auch auf die gegenüberliegende Wohnung im Mehrfamilienhaus aufmerksam, die offenbar ebenfalls vom 61-Jährigen genutzt wird. In dieser Wohnung machten die Ermittler schließlich den größeren Drogenfund, der größtenteils in einem Kühlschrank gelagert war. Insgesamt wurden etwa 26 Kilo Haschisch, etwa 39 Kilo Marihuana und rund 3 Kilo Amphetamin gefunden. Die beschlagnahmten Drogen haben laut den Drogenfahndern einen Straßenverkaufswert von etwa 200.000 Euro. Die Ermittlungen gegen den 61-Jährigen wegen des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge dauern an.
Matthias Mänz, Pressesprecher Polizeipräsidium Nordhessen, Tel. 0561 – 910 1020 Andreas Thöne, Pressesprecher Staatsanwaltschaft Kassel, Tel. 0561 – 912 2653
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2021/2022
Die Drogenraten in Hessen zwischen 2021 und 2022 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2021 wurden insgesamt 25.216 Fälle von Drogenkriminalität erfasst, während es im Jahr 2022 24.363 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 23.331 im Jahr 2021 auf 22.378 im Jahr 2022 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 19.820 im Jahr 2021 auf 19.168 im Jahr 2022. Von den Verdächtigen waren 17.704 männlich und 2.116 weiblich im Jahr 2021, während es im Jahr 2022 17.079 männliche und 2.089 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 6.321 im Jahr 2021 auf 6.494 im Jahr 2022. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 70.510 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 25.216 | 24.363 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 23.331 | 22.378 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.820 | 19.168 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.704 | 17.079 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.116 | 2.089 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.321 | 6.494 |
Quelle: Bundeskriminalamt








