Ein 83-jähriger Mann wurde in Eschwege beraubt, der Tatverdächtige wurde festgenommen und in U-Haft überführt.
Kassel: Verhaftung nach Raub in Eschwege

Eschwege (ost)
Festnahme eines Verdächtigen nach Raub in Eschwege
In Bezug auf die Untersuchungen nach einem Raubüberfall in Eschwege am 05.06.2025 konnte die Polizei in Eschwege nun einen Verdächtigen festnehmen.
Hintergrund:
Am 05.06.2025 wurde einem 83-jährigen Eschweger die Geldbörse mit mehreren hundert Euro gestohlen, nachdem der ältere Herr in einer Bankfiliale in Eschwege am „Stad“ Bargeld abgehoben hatte. Der Rentner wurde in der Hospitalstraße von hinten angegriffen und zu Boden geworfen, woraufhin ihm die Geldbörse entwendet wurde. Obwohl Zeugen den flüchtigen Täter noch bis zum Marktplatz verfolgen konnten, wurde er im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen nicht mehr gefunden.
(siehe auch PM vom 05.06.2025; 15.32 Uhr)
Die weiteren Ermittlungen, die nach dem Vorfall vom Fachkommissariat für Gewaltkriminalität der Eschweger Kripo übernommen wurden, führten in dieser Woche zur Identifizierung eines 34-jährigen Eschwegers. Die Ermittler kamen dem Verdächtigen aufgrund verschiedener Hinweise von Zeugen in Bezug auf die Personenbeschreibung auf die Spur.
Am gestrigen Donnerstagmorgen gelang es einer Streife der Eschweger Polizei, den Verdächtigen im Bereich des Herkules-Marktes in der Augustastraße in Eschwege zu finden und festzunehmen.
In Absprache mit der Staatsanwaltschaft Kassel wurde am Donnerstag ein Haftbefehl beantragt, der vom zuständigen Amtsgericht in Kassel erlassen wurde, so dass noch am selben Tag die Überführung in eine Haftanstalt in Kassel erfolgte.
PD Werra-Meißner-Pressestelle, KHK Künstler/ PHK Först Staatsanwaltschaft Kassel, StA Teschner
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 2871 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3217 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1785 auf 1850. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2173 auf 2263, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 1974 auf 2046 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 199 auf 217 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1077 auf 1179. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.871 | 3.217 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.785 | 1.850 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.173 | 2.263 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.974 | 2.046 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 199 | 217 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.077 | 1.179 |
Quelle: Bundeskriminalamt








