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Kassel: Verkehrsunfall auf der BAB A7

Überholender PKW missachtet Vorrang des durchgehenden Verkehrs. Unfall zwischen Volvo und Mercedes-Benz Maybach, keine Verletzten.

Foto: Depositphotos

Fulda (ost)

Petersberg. Auf der Autobahn A7 ereignete sich unmittelbar nach der Auffahrt der Ausfahrt Fulda-Mitte in Fahrtrichtung Kassel, im zweispurigen Abschnitt, am Sonntag (01.02.) gegen 17:20 Uhr ein Verkehrsunfall zwischen zwei Autos. Ein 58-jähriger Mann aus Eiterfeld fuhr mit seinem Volvo zunächst den Beschleunigungsstreifen der Auffahrt der Anschlussstelle Fulda-Mitte in Fahrtrichtung Kassel entlang. Dort beabsichtigte er, ein vor ihm auf dem rechten Fahrstreifen fahrendes Fahrzeug zu überholen. Er wechselte unmittelbar nach der Auffahrt vom Beschleunigungsstreifen auf den linken Fahrstreifen, ohne auf den nachfolgenden Verkehr zu achten. Das Auto, das zu diesem Zeitpunkt auf dem linken Fahrstreifen fuhr und sich der Situation von hinten näherte, war ein Mercedes-Benz Maybach, der von einem 42-jährigen Fahrer aus Steinheim am Albuch gefahren wurde. Er hatte auch einen 27-jährigen Beifahrer bei sich. Trotz einer sofortigen Notbremsung des Mercedes-Benz konnte eine Kollision durch Auffahren auf das Heck des vorausfahrenden Volvos nicht vermieden werden. Aufgrund der Wucht des Aufpralls waren beide Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit. Außerdem verlor der Mercedes-Benz verschiedene Betriebsstoffe, die von den Einsatzkräften der freiwilligen Feuerwehr Petersberg Mitte (16 Einsatzkräfte) und dem eingesetzten Abschleppdienst gebunden und aufgenommen wurden. Die Unfallstelle wurde von einer zufällig vorbeikommenden THW-Kolonne abgesichert. Dort wurde sofort Erste-Hilfe geleistet. Die herbeieilenden Rettungskräfte wurden durch die Assistenzsysteme der Fahrzeuge unverzüglich alarmiert. Alle Insassen beider Fahrzeuge wurden vom Rettungsdienst untersucht. Es wurden keine weiteren Behandlungen gewünscht. Alle Personen blieben laut eigener Aussage unverletzt. Der Verkehr wurde zunächst über den Beschleunigungsstreifen und den folgenden Standstreifen, rechts an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Es bildete sich ein Rückstau von ca. 1 km, wobei der Verkehr langsam, aber kontinuierlich floss, sodass lange Wartezeiten vermieden wurden. Der Gesamtschaden der Fahrzeuge wird von der Polizei auf ca. 230.000 EUR geschätzt, da anzunehmen ist, dass beide Fahrzeuge einen wirtschaftlichen Totalschaden erlitten haben.

verfasst: Müller, A., PHK, Führungs- und Lagedienst des PP Osthessen

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistiken für Hessen im Jahr 2023 zeigen insgesamt 145.422 Unfälle. Davon entfallen 19.527 Unfälle auf Personenschäden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 6.914 Fälle aus, was 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel sind mit 1.164 Fällen (0,8%) vertreten. Die meisten Unfälle (81,02%) sind Übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 117.817. Innerorts ereigneten sich 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 188, Schwerverletzte 3.537 und Leichtverletzte 21.704.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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