Eine 21-jährige Frau aus Kassel wurde Opfer einer schwerwiegenden Verletzung ihres Persönlichkeitsrechtes. Ein Unbekannter machte Filmaufnahmen unter ihrem Rock und flüchtete danach.
Kassel-Wilhelmshöhe: Unbekannter filmt junge Frau unter den Rock

Kassel-Wilhelmshöhe (ost)
Vor Kurzem musste eine 21-jährige Frau aus Kassel eine schwerwiegende Verletzung ihres Persönlichkeitsrechts erleben. Der Vorfall ereignete sich am Nachmittag des 27. Juni 2024 am Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe.
Ein bislang Unbekannter näherte sich der jungen Frau. Während er vorbeiging, hielt er sein Mobiltelefon unter ihren Rock und filmte offensichtlich. Danach flüchtete der Mann.
Die Frau aus Kassel erstattete erst einige Tage später bei der Polizei Anzeige.
Der Tatverdächtige, etwa 30 Jahre alt, war nach den Angaben der Frau ungefähr 1,75 Meter groß und hatte lange, dunkelblonde Haare. Er trug eine kurze Hose in Grau-Beige. Weitere Informationen über den Mann liegen nicht vor.
Diese Art der Bildaufnahme verletzt den höchstpersönlichen Lebensbereich der betroffenen Person. Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat deshalb die Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren gemäß Paragraf 201a des Strafgesetzbuches eingeleitet.
Im Falle eines Opfers einer Straftat ist es ratsam, so schnell wie möglich Anzeige zu erstatten. Dies kann bei jeder Polizeidienststelle erfolgen.
Zeugenaufruf
Personen, die Informationen über den Mann haben oder möglicherweise auch Opfer des Unbekannten wurden, werden gebeten, sich bei der Bundespolizeiinspektion Kassel unter der Telefonnummer 0561 816160 oder über www.bundespolizei.de zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2021/2022
Die Mordraten in Hessen im Zeitraum von 2021 bis 2022 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2021 wurden 255 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 nur noch 243 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 245 im Jahr 2021 auf 224 im Jahr 2022. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 323 im Jahr 2021 auf 308 im Jahr 2022 zurück. Unter den Verdächtigen waren 275 Männer und 48 Frauen im Jahr 2021, während es im Jahr 2022 283 Männer und 25 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 137 im Jahr 2021 auf 147 im Jahr 2022. Im Vergleich dazu hatte Bayern im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 403 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 255 | 243 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 245 | 224 |
| Anzahl der Verdächtigen | 323 | 308 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 275 | 283 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 48 | 25 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 137 | 147 |
Quelle: Bundeskriminalamt








