Betrüger gaben sich als Polizist aus, hoher Druck ausgeübt auf Opfer.
Kaufungen: Seniorin um Schmuck betrogen, Zeugenhinweise auf Abholer erbeten

Kaufungen (ost)
Kaufungen (Landkreis Kassel):
Mit der Schockanruf-Masche haben Betrüger am gestrigen Mittwoch eine Seniorin aus Kaufungen um Schmuck im Wert von mehreren tausend Euro gebracht. Die hochbetagte Frau hatte gegen 11 Uhr einen Anruf auf dem Festnetzanschluss erhalten, bei dem sich ein Mann als Polizist ausgab und schilderte, dass der Sohn der Seniorin einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht habe. Daher befände er sich nun in Haft und könne nur durch die Zahlung einer Kaution “ausgelöst” werden. Aufgrund des hohen Drucks, den der Täter am Telefon auf das Opfer ausübte, stellte die schockierte Frau ihre hochwertigen Schmuckstücke bereit. Diese übergab sie gegen 12 Uhr im Wohngebiet zwischen der Straße “Am Haferbach” und der Bahnhofstraße an einen Unbekannten, der als Kurier fungieren sollte. Als der Seniorin am Nachmittag durch einen Kontakt mit ihrem Sohn bewusst wurde, dass sie betrogen wurde, erstattete sie Anzeige bei der Polizei.
Die weiteren Ermittlungen werden nun von der Kasseler Kripo geführt. Die Ermittler bitten um Hinweise auf den Abholer, einen ca. 50 Jahre alten und schlanken Mann mit kurzen blonden Haaren, Stirnglatze und länglichem Gesicht, der ein mitteleuropäisches Erscheinungsbild hatte. Zur Bekleidung des Täters ist bislang nichts bekannt.
Hinweise nimmt die Kasseler Kripo unter Tel. 0561 – 9100 entgegen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ist ebenfalls gesunken, von 224 im Jahr 2022 auf 216 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ist ebenfalls gesunken, von 308 im Jahr 2022 auf 267 im Jahr 2023. Darunter waren 283 männliche und 25 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 237 männliche und 30 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen ist ebenfalls gesunken, von 147 im Jahr 2022 auf 130 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817 Fälle, was 81,02% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Die Anzahl der Getöteten betrug 188, die der Schwerverletzten 3.537 und die der Leichtverletzten 21.704.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
| Ortslage – innerorts | 14.839 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
| Getötete | 188 |
| Schwerverletzte | 3.537 |
| Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








