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Kelsterbach: 31-Jähriger bei versuchtem Einbruch in Supermarkt auf frischer Tat ertappt

Polizei in Kelsterbach verhaftet Tatverdächtigen nach Zeugenhinweis. Festnahme des Mannes ohne festen Wohnsitz wegen versuchten Diebstahls.

Foto: Depositphotos

Kelsterbach (ost)

Polizeibeamte der Kelsterbacher Polizeistation haben in der Nacht vom Donnerstag (09.01.) nach einem Hinweis eines Zeugen einen 31-jährigen Verdächtigen auf frischer Tat erwischt. Um 1.30 Uhr rief ein Zeuge die Polizei an und meldete einen möglichen Einbruch in einen Supermarkt in der Mörfelder Straße. Es wurde berichtet, dass sich eine Person auf dem Dach des Gebäudes an einer Dachluke zu schaffen machte.

In der Nähe des Tatorts konnten die Polizeibeamten dann den 31-jährigen Mann festnehmen. Der obdachlose Mann wurde zur weiteren polizeilichen Untersuchung mit auf die Wache genommen. Er wird nun strafrechtlich wegen des Verdachts des versuchten besonders schweren Diebstahls belangt.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 auf 840. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 relativ konstant, wobei die meisten davon männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.275 5.206
Anzahl der aufgeklärten Fälle 723 840
Anzahl der Verdächtigen 569 598
Anzahl der männlichen Verdächtigen 498 511
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 71 87
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 275 270

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ist ebenfalls gesunken, von 224 im Jahr 2022 auf 216 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ist von 308 auf 267 gesunken, wobei die meisten Verdächtigen männlich sind. Im Vergleich dazu wurden im Jahr 2023 in Nordrhein-Westfalen die meisten Mordfälle in Deutschland registriert – insgesamt 470.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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