Polizeikräfte haben zahlreiche Verstöße in Rüsselsheim und Kelsterbach geahndet, darunter Fahren ohne Fahrerlaubnis und Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz.
Kelsterbach: Polizeikräfte führen Verkehrs- und Gaststättenkontrollen durch

Rüsselsheim / Kelsterbach (ost)
Am Montag (7.10.) wurden Verkehrs- und Gaststättenkontrollen in Rüsselsheim und Kelsterbach von Polizeikräften durchgeführt, bei denen zahlreiche Verstöße festgestellt wurden.
Während einer Überprüfung in der Adam-Opel-Straße in der Nähe der Großsporthalle hielten die Polizistinnen und Polizisten zwischen 16.45 Uhr und 20 Uhr insgesamt 117 Fahrzeuge an und kontrollierten 136 Personen. Zwei Autofahrer konnten keine gültige Fahrerlaubnis vorzeigen und müssen sich nun wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten. Ebenso wurden zwei Autofahrer angezeigt, die mutmaßlich unter dem Einfluss von Rauschmitteln am Steuer saßen. Bei einem 34-jährigen Fahrer fiel der Kokain-Test positiv aus, bei einem 25-jährigen Autofahrer war der THC-Test positiv. Beide wurden zur Blutentnahme auf die Wache gebracht. Ein 47-jähriger Fahrer musste ebenfalls seine Fahrt beenden, da er alkoholisiert war. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 0,68 Promille. Sieben Verkehrsteilnehmer erwartet eine Anzeige, da ihre E-Scooter nicht versichert waren. Ein Kleintransporter war mit Brennholz überladen, was zu einem Verfahren und einem Bußgeld von mehreren Hundert Euro für den Fahrer und Halter führt.
Nach den Verkehrskontrollen führten die Polizeibeamten mit Unterstützung des Ordnungsamtes Kelsterbach und des Verwaltungsbehördenbezirkes „Überwachung von Gaststättenrecht“ Kontrollen in sechs Gaststätten und Kiosken durch. In zwei Lokalen wurden keine Verstöße festgestellt, aber in den anderen wurden insgesamt acht illegale Glücksspielautomaten entdeckt. Zudem wurden 900 Liter unversteuerter Getränke, über 540 unversteuerte E-Zigaretten und 128 unversteuerte Zigarettenpackungen sichergestellt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2021/2022
Die Drogenraten in Hessen zwischen 2021 und 2022 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2021 wurden 25216 Fälle erfasst, wovon 23331 gelöst wurden. Es gab insgesamt 19820 Verdächtige, darunter 17704 Männer, 2116 Frauen und 6321 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2022 wurden 24363 Fälle registriert, von denen 22378 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 19168, darunter 17079 Männer, 2089 Frauen und 6494 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 70510 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 25.216 | 24.363 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 23.331 | 22.378 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.820 | 19.168 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.704 | 17.079 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.116 | 2.089 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.321 | 6.494 |
Quelle: Bundeskriminalamt








