Unbekannte Täter versuchen in Baustoffhandel und Getränkemarkt einzubrechen. Polizei bittet um Hinweise.
Kemel: Einbruchsserie in Bad Schwalbach

Bad Schwalbach (ost)
1. Ein Versuch wurde unternommen, in einen Baustoffhandel in Bad Schwalbach, Bahnhofstraße, einzubrechen, am Freitag, 21.02.2025, um 04:15 Uhr.
(mf) Am Freitag um 04:15 Uhr versuchten unbekannte Täter, in einen Baustoffhandel in Bad Schwalbach einzubrechen. Die Täter betraten das Gelände des Baustoffhandels von der Bahnhofstraße aus und versuchten, durch mehrere Fenster und Türen in das Gebäude einzudringen. Als dies fehlschlug, flohen sie in unbekannte Richtung. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 350 EUR. Hinweise nimmt die Polizeistation Bad Schwalbach unter (06124) 7078-0 entgegen.
2. Ein Getränkemarkt in Heidenrod-Kemel, Auf dem Pohl, wurde von Einbrechern heimgesucht, von Donnerstag, 20.08.2025, um 18:15 Uhr, bis Freitag, 21.02.2025, um 08:15 Uhr.
(fh)Zwischen Donnerstagabend und Freitagmorgen brachen Unbekannte in einen Getränkemarkt im Heidenroder Ortsteil Kemel ein. Ersten Erkenntnissen zufolge öffneten die Täter im genannten Zeitraum ein Fenster und gelangten so in den Betrieb in der Straße „Auf dem Pohl“. Sie stahlen Bargeld, Zigaretten und Alkoholflaschen und flüchteten mit der Beute. Zeugen melden sich bitte unter der Telefonnummer (06124) 7078-0 bei der Polizeistation Bad Schwalbach.
3. Ein Betrüger gab sich als Bankmitarbeiter aus und holte eine Bankkarte ab, in Bad Schwalbach-Hettenhain, Oberdorfstraße, am Donnerstag, 20.02.2025, um 18:15 Uhr.
(fh)Am Donnerstagabend wurde eine Frau aus Bad Schwalbach-Hettenhain beinahe Opfer von dreisten Betrügern. Zunächst erhielt die Seniorin einen Anruf auf ihrem Festnetztelefon. Der Anrufer gab vor, ein Mitarbeiter ihrer Hausbank zu sein, und erklärte, dass ihre Bankkarte abgelaufen sei und von einem Kollegen abgeholt werden müsse. Tatsächlich erschien kurz darauf, gegen 18:15 Uhr, ein Mann an ihrer Tür in der Oberdorfstraße. Der etwa 24 bis 26 Jahre alte vermeintliche Mitarbeiter hatte dunkle kurze Haare, einen Dreitagebart und ein „südländisches Erscheinungsbild“. Er sprach fließend Deutsch. Der Fremde nahm die Karte entgegen und verließ das Grundstück. Die Hettenhainerin informierte sofort ihren Sohn, der die Masche durchschaute und die Bankkarte seiner Mutter umgehend sperren ließ. Personen, denen der beschriebene Mann am Donnerstagabend in Hettenhain aufgefallen ist, melden sich bitte unter der Telefonnummer (0611) 345-0 bei der Kriminalpolizei in Wiesbaden.
Bitte seien Sie bei solchen Anrufen äußerst vorsichtig! Mitarbeiter Ihrer Bank werden Sie niemals am Telefon nach PINs, Passwörtern oder anderen Codes fragen. Lassen Sie sich auch nicht dazu verleiten, Ihr Passwort zurückzusetzen oder eine Überweisung telefonisch zu tätigen. Verlassen Sie sich nicht auf die Anzeige auf Ihrem Telefon. Die angezeigte Telefonnummer kann manipuliert werden und ist kein Beweis für die Legitimität des Anrufers. Beenden Sie solche Anrufe sofort und kontaktieren Sie Ihre Bank. Dort wird man bestätigen, ob es sich um Betrüger oder tatsächlich um Ihre Bank handelt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an die Polizei oder den Notruf 110.
4. Eine Balkontür wurde mit einem Stein eingeworfen, in Taunusstein-Bleidenstadt, Finkenweg, am Dienstag, 18.02.2025, um 01:50 Uhr.
(fh)In der Nacht zum Dienstag warfen Unbekannte die Balkontür einer Wohnung in Taunusstein-Bleidenstadt ein. Gegen 01:50 Uhr hörten die Bewohner eines Mehrfamilienhauses im Finkenweg einen lauten Knall vom Balkon. Als sie nachsahen, sahen sie, dass Unbekannte einen faustgroßen Stein gegen die Balkontür geworfen hatten und sie zerstört wurde. Die Verursacher waren danach nicht mehr zu sehen. Der Schaden an der Tür beläuft sich auf mehrere Hundert Euro. Zeugen, die in der Nacht um den Finkenweg herum verdächtige Beobachtungen gemacht haben, melden sich bitte unter der Telefonnummer (06124) 7078-0 bei der Polizeistation Bad Schwalbach.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 auf 840. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 relativ konstant, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.275 | 5.206 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 723 | 840 |
| Anzahl der Verdächtigen | 569 | 598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 498 | 511 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 71 | 87 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 275 | 270 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind leicht gesunken. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle war ebenfalls rückläufig, von 224 auf 216. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 308 auf 267 zurück, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Cybercrime-Statistiken in Hessen für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 9798 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 10106 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3961 auf 4224. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2653 auf 2828, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen höher war als die der weiblichen Verdächtigen. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 9.798 | 10.106 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.961 | 4.224 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.653 | 2.828 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.806 | 1.918 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 847 | 910 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 851 | 915 |
Quelle: Bundeskriminalamt








