Erzieherinnen erlebten böse Überraschung. Täter verursachten Schäden und erbeuteten Bargeld und Geldscheine. Zeugenhinweise erbeten.
Kirchditmold: Einbrüche in Kitas, Kripo sucht Zeugen

Kassel (ost)
Kassel-Kirchditmold und -Harleshausen:
Die Erzieherinnen von zwei Kindertagesstätten in den Kasseler Stadtteilen Kirchditmold und Harleshausen wurden am heutigen Freitagmorgen mit einer unangenehmen Überraschung konfrontiert. Vermutlich handelte es sich um die gleichen Täter, die in der Nacht in die Gebäude eingebrochen waren und Schäden an Türen, Fenstern und Schränken verursachten. Die Beamten des Kommissariats 21/22 der Kasseler Kripo, die für Einbrüche zuständig sind, suchen nun nach Zeugen, die Verdächtiges im Bereich der Kitas beobachtet haben und Hinweise auf die Täter geben können.
Den Berichten der Beamten des Kriminaldauerdienstes zufolge, die für die Spurensicherung und Anzeigenaufnahme zuständig waren, gingen die Täter in der Zentgrafenstraße äußerst gewaltsam vor. Nachdem sie durch eine aufgehebelte Terrassentür in die Kindertagesstätte gelangt waren, brachen die Einbrecher die Tür zum Büro der Einrichtung auf und durchsuchten gewaltsam mehrere Schränke und Schubladen. Am Ende flüchteten die Täter mit einer geringen Menge Bargeld. Auch bei dem Einbruch in der Ahnatalstraße hatten es die Täter auf Wertgegenstände abgesehen und das Büro der Kita gezielt durchsucht, erbeuteten jedoch nur einige Geldscheine. Zuvor hatten sie mit einem Hebelwerkzeug ein Fenster aufgebrochen und sich so Zugang zum Gebäude verschafft.
Der genaue Zeitpunkt der beiden heute gegen 7 Uhr festgestellten Einbrüche in der Nacht ist bisher unbekannt. Zeugenhinweise werden unter Tel. 0561-9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen entgegengenommen.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 auf 840. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 relativ konstant, wobei die Mehrheit männlich war. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 27061 Fällen die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.275 | 5.206 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 723 | 840 |
| Anzahl der Verdächtigen | 569 | 598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 498 | 511 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 71 | 87 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 275 | 270 |
Quelle: Bundeskriminalamt








