Unbekannte Täter täuschen tödlichen Unfall vor, stehlen Geld und Schmuck. Polizei bittet um Hinweise zu verdächtigen Personen in Kirchditmold.
Kirchditmold: Falscher Arzt schockiert Seniorin

Kassel (ost)
Kassel-Kirchditmold:
Gestern haben Unbekannte eine ältere Frau mit einem Schockanruf um Geld und Schmuck betrogen. Ein Betrüger rief die Seniorin am Mittag an, gab sich als Arzt im Krankenhaus aus und behauptete, dass ihre Nichte in einen tödlichen Unfall verwickelt war und nun ins Gefängnis müsse. Nur durch die Zahlung einer Kaution an das Gericht könne dies verhindert werden, so der vermeintliche Arzt, der die Seniorin unter Druck setzte. In dem Glauben, ihrer Nichte in einer Notlage zu helfen, übergab die Seniorin gegen 15:30 Uhr in der Nähe der Grundschule Kirchditmold eine braune Einkaufstasche mit Geld und Schmuck an einen angeblichen Boten des Gerichts. Später am Nachmittag erkannte sie, dass sie Opfer eines Betrugs geworden war, nachdem sie mit ihrer Nichte gesprochen hatte.
Der Abholer war anscheinend ein Mann im Alter von etwa 30 Jahren, 1,70 bis 1,75 Meter groß, mit dunklen Haaren und dunkler Kleidung.
Die Ermittlungen werden von der EG SÄM der Kasseler Kripo durchgeführt. Zeugen, die gestern Nachmittag in der Nähe der Grundschule Kirchditmold verdächtige Personen gesehen haben und Hinweise auf den Abholer geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 0561-9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 224 auf 216. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 308 auf 267 zurück, wobei die meisten Verdächtigen Männer waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% der Gesamtzahl ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was einem Anteil von 0,8% entspricht. Die meisten Unfälle (81,02%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 7.577 Fälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Bei den Verkehrsunfällen gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
| Ortslage – innerorts | 14.839 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
| Getötete | 188 |
| Schwerverletzte | 3.537 |
| Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








