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Kirdorf: Bedrohung und Rassismus gegen Hundehalterin

Ein Rentnerpaar soll eine Hundehalterin bedroht und rassistisch beleidigt haben. Die Täter sind flüchtig, die Polizei bittet um Hinweise.

Foto: Depositphotos

Bad Homburg v.d. Höhe (ost)

1. Einschüchterungen und rassistische Beschimpfungen von einem älteren Ehepaar, Bad Homburg, Kirdorf, Rotlaufweg, Donnerstag, 18.04.2024, 17.45 Uhr

(da)Ein älteres Ehepaar wird verdächtigt, eine Hundehalterin in Bad Homburg-Kirdorf bedroht und rassistisch beleidigt zu haben. Die 39-jährige Frau spazierte gegen 17.45 Uhr mit ihren Hunden im Rotlaufweg. Zwei ältere Personen kamen ihr entgegen und sprachen sie aggressiv an. Sie wurden weiterhin rassistisch beleidigt und drohten, dem Hund mit einem Stock den Kopf einzuschlagen. Die 39-Jährige entfernte sich daraufhin mit ihren Hunden vom Ort des Geschehens, ging zur Polizei und erstattete Anzeige. Die Täter sollen ein Mann und eine Frau im Alter zwischen 70 und 80 Jahren mit mitteleuropäischem Aussehen gewesen sein. Die Frau war klein und etwa 1,55 Meter groß, trug eine Mütze, eine schwarze Jogginghose und hatte aufgemalte Augenbrauen. Der Mann war kräftiger, etwa 1,85 bis 1,90 Meter groß, hatte weiße Haare, trug eine rote Mütze, eine Weste, einen blauen Pullover, blaue Jeans und eine Uhr am linken Handgelenk. Die Polizei sucht nun nach den beiden Personen. Hinweise nimmt die Polizeistation Bad Homburg unter der Rufnummer (06172) 120-0 entgegen.

2. Kirchenglastür eingeworfen,

Bad Homburg, Heuchelheimer Straße, Montag, 15.04.2024, 17 Uhr bis Mittwoch, 17.04.2024, 15 Uhr

(da)Unbekannte Täter haben zwischen Montag, 17 Uhr, und Mittwoch, 15 Uhr, die Glastür einer Kirche in Bad Homburg zerstört. Die Kirche befindet sich in der Heuchelheimer Straße. Da die genaue Tatzeit noch nicht bekannt ist und keine weiteren Hinweise auf die Täter vorliegen, bittet die Polizei die Bevölkerung um Mithilfe. Wer etwas Verdächtiges bemerkt hat, wird gebeten, sich mit der Polizeistation Bad Homburg unter der Rufnummer (06172) 120-0 in Verbindung zu setzen.

3. Betrüger in der Wohnung eines Rentners,

Steinbach, Kronberger Straße, Mittwoch, 17.04.2024, vormittags

(da)Ein 80-jähriger Mann wurde am Mittwochvormittag in Steinbach Opfer von Trickbetrügern. Der Rentner lebt in einem Mehrfamilienhaus in der Kronberger Straße. Zu einem unbekannten Zeitpunkt am Vormittag klingelte ein Ehepaar an seiner Tür und behauptete, ebenfalls in dem Gebäude zu wohnen. Sie gaben vor, dass in ihrer Wohnung Reparaturen durchgeführt würden und baten darum, seine Dusche benutzen zu dürfen. Der 80-Jährige ließ das Paar trotz fehlender Bekanntschaft in die Wohnung. Während einer der Betrüger das Bad nutzte, wurde der Rentner vom anderen in ein Gespräch verwickelt. Nach 20 Minuten verließen sie die Wohnung. Erst später bemerkte der Rentner, dass seine EC-Karte fehlte. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Betrüger bereits mehrere tausend Euro von seinem Konto abgehoben. Die Kriminalpolizei ermittelt nun und bittet um Hinweise zu dem Betrügerpaar. Beide waren etwa 25 bis 35 Jahre alt und sprachen mit osteuropäischem Akzent. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer (06172) 120-0 entgegen.

4. Alleinunfall unter Einfluss von Drogen und Alkohol, Bad Homburg, Saalburgstraße, Freitag, 19.04.2024, 1.50 Uhr

(da)In den frühen Morgenstunden des Freitags ereignete sich in Bad Homburg ein Alleinunfall unter dem Einfluss von Drogen und Alkohol. Gegen 1.50 Uhr fuhr ein 19-Jähriger mit seinem Fiat vom Hindenburgring kommend in Richtung Dietigheimer Straße. An der Kreuzung zur Saalburgstraße verlor er aufgrund hoher Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Fahrzeug und stieß gegen ein Verkehrsschild. Anschließend überquerte er erneut die Saalburgstraße, bevor er auf der gegenüberliegenden Straßenseite frontal gegen eine Mauer prallte und schließlich zum Stillstand kam. Dabei wurde der Fiat erheblich beschädigt. Der Schaden wird auf über 12.000 Euro geschätzt. Der Fahrer rief selbst den Notruf der Polizei, um den Vorfall zu melden. Bei der Ankunft der Streife gab es mehrere Ungereimtheiten. Der 19-Jährige besaß keine gültige Fahrerlaubnis und es gab Hinweise auf Drogen- und Alkoholkonsum zum Unfallzeitpunkt. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 1,27 Promille. Der Fahrer behauptete, unverletzt zu sein, wurde aber vorsichtshalber zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Dort wurde auch eine Blutprobe für die polizeilichen Ermittlungen entnommen.

Kontakt:

Polizeipräsidium Westhessen – Wiesbaden
Konrad-Adenauer-Ring 51
65187 Wiesbaden
Pressestelle
Telefon: (0611) 345-1045/1041/1042
E-Mail: pressestelle.ppwh@polizei.hessen.de

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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2021/2022

Die Drogenraten in Hessen zwischen 2021 und 2022 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2021 wurden 25216 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 24363 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank von 23331 im Jahr 2021 auf 22378 im Jahr 2022. Die Anzahl der Verdächtigen ging ebenfalls zurück, von 19820 im Jahr 2021 auf 19168 im Jahr 2022. Unter den Verdächtigen waren 17704 Männer und 2116 Frauen im Jahr 2021, während es im Jahr 2022 17079 Männer und 2089 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 6321 im Jahr 2021 auf 6494 im Jahr 2022. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die meisten Drogenfälle in Deutschland mit 70510 registrierten Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 25.216 24.363
Anzahl der aufgeklärten Fälle 23.331 22.378
Anzahl der Verdächtigen 19.820 19.168
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17.704 17.079
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.116 2.089
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6.321 6.494

Quelle: Bundeskriminalamt

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