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Köln: Zu schneller Opel-Fahrer gestoppt

Ein Opel-Fahrer wurde mit 72 km/h zu viel auf der Bundesstraße 45 gestoppt und muss nun mit Bußgeld und Fahrverbot rechnen.

Foto: Depositphotos

Südosthessen (ost)

Ein Opel-Fahrer wurde am vergangenen Mittwoch (8. Januar 2025) auf der Bundesstraße 45 kurz vor dem Tannenmühlkreisel von einer Providastreife mit einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 72 Stundenkilometern erwischt. Der Opel fiel den Ordnungshütern gegen 12.50 Uhr auf der Bundesstraße 43a in Richtung Dieburg durch sein Fahrverhalten auf.

An der Anschlussstelle Hanau-Hauptbahnhof hielt der Opel-Fahrer offensichtlich nicht den erforderlichen Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug ein. In diesem Bereich gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 100 Stundenkilometern; der Opel überschritt diese Geschwindigkeitsbegrenzung bereits zweimal.

Der Insignia fuhr dann auf die Bundesstraße 45, wo die Geschwindigkeit zunächst auf 100 und später auf 80 km/h begrenzt ist. Im Bereich mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 80 Stundenkilometern wurde der Opel mit 152 Stundenkilometern gemessen. Der Fahrer fuhr anschließend auf die Autobahn 3 in Richtung Köln und wechselte schnell auf die linke Spur. Dort fiel er durch mehrfaches Rechtsüberholen auf. Nachdem weitere mögliche Verstöße gegen den Sicherheitsabstand erkennbar waren, wurde das Fahrzeug auf dem Parkplatz Hainbach angehalten und der Fahrer sowie die drei Insassen kontrolliert. Der Mann aus Langenselbold muss nun mit einem Bußgeld von mindestens 700 Euro, zwei Punkten im Fahrerregister und einem dreimonatigen Fahrverbot rechnen.

Offenbach, 13.01.2025, Pressestelle, Thomas Leipold

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% aller Unfälle entspricht. 1.164 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,8% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817 Fälle, was 81,02% aller Unfälle entspricht. In innerorts gelegenen Ortslagen gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts ohne Autobahnen 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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