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Kontrollen in Rüsselsheim

Polizei kontrolliert Waffenverbotszone, versiegelt Spielautomaten und droht Fahrverbote an. 326 Personen und 158 Fahrzeuge überprüft, 95 Ordnungswidrigkeiten und neun Strafverfahren.

Kontrollen "Sichere Innenstadt"- Verstöße in der Waffenverbotszone und Spielautomaten versiegelt.
Foto: Presseportal.de

Rüsselsheim (ost)

Im Rahmen des Programms “Sichere Innenstadt” kontrollierten Beamtinnen und Beamte der Polizeidirektion Groß-Gerau und des Polizeipräsidiums Südhessen am Samstag (11.06.), in der Zeit von 16.00 Uhr bis Mitternacht, zehn Gaststätten, den Straßenverkehr und überprüften mehrere Personen in der Stadt. Unterstützung bekamen sie von Einsatzkräften der hessischen Bereitschaftspolizei und der Stadtpolizei. Insgesamt wurden 326 Personen und 158 Fahrzeuge genauer unter die Lupe genommen. 95 Ordnungswidrigkeiten und neun Strafverfahren standen anschließend zu Buche. Fünf Kontrollierte wurden von Staatsanwaltschaften wegen laufender Ermittlungsverfahren zur Aufenthaltsermittlung gesucht. Nachdem ihre derzeitigen Wohnadressen feststanden, konnten sie wieder ihrer Wege gehen.

Bei Personenkontrollen in der der Innenstadt leiteten die Kontrolleure zwei Ermittlungsverfahren wegen des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln sowie einen Verstoß wegen Besitz von Betäubungsmitteln ein. Hierbei wurden rund 20 Gramm Marihuana, eine kleine Menge Amphetamin sowie eine Feinwaage beschlagnahmt. In der Waffenverbotszone stellten die Beamten zwei Verstöße fest. Die beiden überprüften Männer hatten ein Cuttermesser bzw. Pfefferspray einstecken. Sie werden sich nun in entsprechenden Verfahren zu verantworten haben.

Im Zuge der Gaststättenkontrollen wurden mehrere Verstöße gegen die Spielverordnung, ein Verstoß gegen die Pfandkennzeichnungspflicht, ein Verstoß gegen das Tabaksteuergesetz sowie ein unerlaubter Aufenthalt festgestellt. Zudem wurden zwei Geldspielautomaten, die nicht den vorgeschriebenen Bestimmungen entsprachen, von den Einsatzkräften versiegelt.

Bei flankierenden Verkehrskontrollen erstatteten die Beamten Anzeigen wegen Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz und wegen Trunkenheit im Verkehr. Zudem wurden mehrere Geschwindigkeitsverstöße festgestellt. Zehn Fahrerinnen und Fahrern drohen nun Fahrverbote. In der Frankfurter Straße war ein Wagenlenker mit 65 km/h bei erlaubten 30 Stundenkilometern unterwegs. In der Walter-Flex-Straße fuhr ein Fahrer sogar 82 “Sachen” bei bei maximal erlaubten 30 km/h.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2022/2023

Die Drogenraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Anstieg der aufgezeichneten Fälle von 24363 im Jahr 2022 auf 26518 im Jahr 2023. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 22378 auf 23101. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 19133 relativ konstant, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 17079 auf 17106 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2089 auf 2027 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen erhöhte sich von 6494 auf 7004. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 24.363 26.518
Anzahl der aufgeklärten Fälle 22.378 23.101
Anzahl der Verdächtigen 19.168 19.133
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17.079 17.106
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.089 2.027
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6.494 7.004

Quelle: Bundeskriminalamt

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