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Kontrollen von E-Scootern bei ROADPOL Safety Days in Höchst

Polizei führt Verkehrsontrollen durch und spricht Verwarnungen aus. Präventive Maßnahmen zur Verkehrssicherheit werden verstärkt.

Die Ordnungshüter brachten präventiv Informationsmaterial an geparkte E-Scooter an mit Hinweisen bezüglich der Regeln für die Inbetriebnahme von E-Scootern.
Foto: Presseportal.de

Höchst (ost)

Angestellte der Polizeistation Höchst, Mitarbeiter der Ordnungspolizei der Kommune und die Schutzfrau vor Ort führten am Donnerstag (17.09.), zwischen 11.00 und 12.30 Uhr, Verkehrskontrollen durch und inspizierten insbesondere E-Scooter genauer. Die Überprüfungen fanden im Rahmen der europaweiten “ROADPOL Safety Days” für mehr Verkehrssicherheit (16.-22.09.2026) statt. Insgesamt wurden 23 Fahrer von E-Scootern überprüft. In neun Fällen wurden Verwarnungen ausgesprochen, da die Nutzer zu zweit unterwegs waren, auf dem Gehweg fuhren, Versicherungskennzeichen nicht korrekt angebracht hatten oder Mängel an den E-Scootern festgestellt wurden. Darüber hinaus verteilten die Polizisten präventives Informationsmaterial an geparkte E-Scooter mit Hinweisen zu den Regeln für die Nutzung von E-Scootern. Außerdem kamen die Kontrolleure mit vielen Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch.

Die Überprüfung von Elektrokleinstfahrzeugen gewinnt zunehmend an Bedeutung. Die Polizei in Südhessen wird in Zukunft noch strenger gegen Verkehrssünder vorgehen, um den Gefahren im Zusammenhang mit dem E-Scooterfahren entgegenzuwirken. Besonderer Wert wird auf Prävention gelegt. Mit der Präventionskampagne “E-Scooter? Nur mit Plan. Regeln kennen. Sicher ankommen” möchte die Polizei das Thema gezielt ansprechen. E-Scooter sind zwar beliebt und machen Spaß zu fahren, aber es handelt sich nicht um Spielzeuge, sondern um Verkehrsmittel, die verantwortungsbewusst genutzt werden müssen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle, nämlich 117.817, waren übrige Sachschadensunfälle, was 81,02% entspricht. Innerorts ereigneten sich 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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