Einsatzkräfte führten Fahrzeugkontrollen im Stadtgebiet durch. Fünf Fahrzeuge sichergestellt, Strafverfahren eingeleitet. Polizeipräsenz bleibt hoch.
Kontrollmaßnahmen der KART in Frankfurt

Frankfurt (ost)
Die “Kontrollgruppe Autoraser Poser Tuner” führte gestern zwischen 10:00 Uhr und 18:00 Uhr Fahrzeugkontrollen im Stadtgebiet durch, unterstützt von Einsatzkräften der Polizei Südosthessen und Osthessen. Insgesamt wurden fünf Fahrzeuge sichergestellt und es wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
Die Maßnahmen waren im Zusammenhang mit einer Automobilmesse in Frankfurt geplant, bei der erwartet wurde, dass technisch veränderte Fahrzeuge unterwegs sein würden. Bei ähnlichen Veranstaltungen in der Vergangenheit kam es zu gefährlichen Situationen im Straßenverkehr. Ziel war es, die Sicherheit und Ordnung zu gewährleisten und potenzielle Verstöße bei illegal modifizierten Fahrzeugen zu überprüfen, weshalb die Kontrollen um 10:00 Uhr begannen.
Schon bald wurden zwei PKW mit unerlaubten technischen Änderungen kontrolliert, beide Fahrzeuge wurden wegen des Verdachts auf Erlöschung der Betriebserlaubnis sichergestellt und einem anerkannten Sachverständigen vorgeführt.
Nach polizeilichen Ermittlungen stellte sich heraus, dass fünf Fahrzeuge auf der Bundesautobahn 5 alle drei Fahrstreifen fast zum Stillstand gebracht hatten, um Videoaufnahmen zu machen. Alle Fahrzeuge wurden kontrolliert, dabei wurden drei PKW wegen Verdachts auf Erlöschung der Betriebserlaubnis aufgrund technischer Änderungen sichergestellt. Zudem wurde eine Strafanzeige wegen Nötigung im Straßenverkehr erstattet.
Um 13:30 Uhr fuhr ein “Show-Korso” von acht Fahrzeugen vom Messegelände in den öffentlichen Verkehrsraum. Alle PKW wurden kontrolliert, es wurden keine Verstöße festgestellt.
Die Polizeipräsenz im Innenstadtbereich blieb hoch und die Veranstaltung endete am späten Nachmittag ohne Zwischenfälle. Es wurden keine Motorenaufheulungen oder “Donuts” durchgeführt.
Die Frankfurter Polizei wird auch in Zukunft Kontrollmaßnahmen durchführen, um die Verkehrssicherheit weiter zu erhöhen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle (81,02%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Bei den Verkehrsunfällen gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
| Ortslage – innerorts | 14.839 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
| Getötete | 188 |
| Schwerverletzte | 3.537 |
| Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








