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Korbach: Raub in Frankenberg

Am Montagnachmittag wurde eine Frau umgestoßen und ihre Tasche mit Lebensmitteln gestohlen. Die Polizei sucht nach dem Täter und bittet um Hinweise.

Foto: Depositphotos

Korbach (ost)

Am Montagnachmittag (1. September) ereignete sich in der Altstadt von Frankenberg ein Raubüberfall. Eine unbekannte Person stieß eine Frau um und stahl ihre Tasche mit Lebensmitteln. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts des Raubes und bittet um Informationen.

Die 37-jährige Frau war am Montag bis etwa 17.15 Uhr in einem Supermarkt in der Hainstraße in Frankenberg einkaufen. Anschließend machte sie sich auf den Weg in die Altstadt.

Etwa 15 Minuten später befand sie sich in der Teichpforte Straße. In der Nähe des Parkhauses wurde sie plötzlich von hinten gestoßen und fiel zu Boden. Ein unbekannter Täter hatte sie umgestoßen und gleichzeitig eine EDEKA-Einkaufstasche von ihrer Schulter gerissen.

Der Täter flüchtete mit der Beute in das Parkhaus. Die 37-jährige Frau wurde nicht verletzt. In der Tasche befanden sich Lebensmittel im Wert von etwa 65 Euro.

Der unbekannte Täter wurde wie folgt beschrieben:

Etwa 35 bis 40 Jahre alt,

170 cm bis 180 cm groß, sportliche Figur, helle Hautfarbe, trug einen schwarzen Kapuzenpullover, schwarze Trainingshose und dunkle Schuhe mit auffälligen breiten, weißen Schnürsenkeln.

Die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts des Raubes werden von der Kriminalpolizei Korbach durchgeführt, die nun nach Zeugen sucht. Personen, die Informationen, insbesondere zur Tat oder dem beschriebenen Täter, haben, werden gebeten, sich unter der Tel. 05631-9710 zu melden.

Dirk Richter

Kriminalhauptkommissar

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, von denen 224 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 308 Verdächtige, darunter 283 Männer und 25 Frauen. 147 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 229, wobei 216 Fälle aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 267 Verdächtige, darunter 237 Männer und 30 Frauen. 130 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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