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Korbach: Zerstörung an Wohnhaus in Twistetal-Twiste

Mehrere Sachbeschädigungen wurden an einem Wohnhaus in Twiste gemeldet. Die Polizei sucht dringend nach Zeugen.

Foto: Depositphotos

Korbach (ost)

Am Freitag (13. März) und Samstag (14. März) gab es an einem Wohnhaus in der Hauptstraße in Twiste insgesamt drei polizeiliche Einsätze wegen Sachbeschädigung. Die Polizei bittet um Hinweise.

Die erste Meldung erreichte die Polizeistation Bad Arolsen am Freitag gegen 12.30 Uhr. Ein Bewohner des Hauses berichtete vor Ort, dass er gegen 12.15 Uhr einen lauten Knall in der Nähe seines Wohnzimmerfensters gehört habe. Bei der Überprüfung stellte er fest, dass ein Fenster beschädigt worden war. Ersten Ermittlungen zufolge dürfte die Beschädigung durch eine Stahlkugel verursacht worden sein.

Die zweite Sachbeschädigung ereignete sich zwei Stunden später. Gegen 14.15 Uhr hörte der Bewohner erneut laute Knallgeräusche und entdeckte zum zweiten Mal, dass ein Fenster beschädigt worden war. Auch hier geht die Polizei davon aus, dass die unbekannten Täter eine Stahlkugel benutzt haben.

Der dritte Vorfall fand am Samstag gegen 19.30 Uhr statt. Unbekannte verursachten Sachschäden an der Haustür und einer Lampe, indem sie einen unbekannten Knallkörper gegen die Tür warfen.

Bei den drei Sachbeschädigungen entstand ein Schaden von rund 2.000 Euro.

Zur Aufklärung bittet die Polizei um Zeugenaussagen. Hinweise bitte an die Polizeistation Bad Arolsen, Tel. 05691-97990.

Dirk Richter

Kriminalhauptkommissar

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind leicht gesunken. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, davon konnten 224 aufgeklärt werden. Es gab insgesamt 308 Verdächtige, darunter 283 Männer und 25 Frauen. 147 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 wurden 229 Mordfälle gemeldet, von denen 216 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 267, wobei 237 Männer und 30 Frauen beteiligt waren. 130 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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