Die Polizei sucht Zeugen für Fahrzeugbrände in Rödermark und Dietzenbach. Der Gesamtschaden wird auf etwa 15.000 Euro geschätzt.
Kreis Offenbach: Zeugen nach Brandstiftung gesucht

Kreis Offenbach (ost)
Am frühen Sonntagmorgen um 0.20 Uhr wurden Feuerwehr und Polizei zur Kapellenstraße in Ober-Roden gerufen, um einen Brand mehrerer Fahrzeuge zu bekämpfen. Als die Polizei eintraf, standen drei Autos auf einem privaten Schotterparkplatz in Flammen. Die Feuerwehr konnte die Fahrzeuge löschen, aber nur das Chassis blieb übrig.
Auf dem Gelände waren weitere abgemeldete Autos geparkt, von denen angenommen wurde, dass ihr Restwert gering war. Die Seitenscheiben dieser Fahrzeuge waren offensichtlich eingeschlagen worden, weshalb die Polizei nun wegen Vandalismus und Brandstiftung ermittelt. Der Gesamtschaden wird auf etwa 15.000 Euro geschätzt.
Früh am Sonntagmorgen gegen 3.30 Uhr wurde ein weiterer Fahrzeugbrand in der Werner-Hilpert-Straße in Dietzenbach gemeldet. Der Besitzer eines BMW wurde durch den Alarm seines Autos geweckt. Als er aus dem Fenster sah, bemerkte er Feuer am geparkten Fahrzeug und sah eine unbekannte Person in Richtung Velizystraße flüchten. Der Brand konnte vom Besitzer selbst mit einem Feuerlöscher gelöscht werden, noch bevor Feuerwehr und Polizei eintrafen.
Die Kriminalpolizei Offenbach hat die Ermittlungen übernommen und umfangreiche Spurensicherung am betroffenen Fahrzeug und in der Umgebung durchgeführt. Der Schaden am BMW wird auf etwa 10.000 Euro geschätzt.
Es gibt derzeit keine Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen den Fahrzeugbränden, aber die Ermittlungen laufen in alle Richtungen.
Die Kriminalpolizei bittet in beiden Fällen um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 069 – 8098 1234.
Offenbach am Main, 11.10.2026, EPHK Scheerbaum, PvD
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% entspricht. Unter dem Einfluss berauschender Mittel ereigneten sich 1.164 Unfälle, was 0,8% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817 Fälle, was 81,02% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Die Anzahl der Getöteten betrug 188, die Schwerverletzten waren 3.537 und die Leichtverletzten 21.704.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
| Ortslage – innerorts | 14.839 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
| Getötete | 188 |
| Schwerverletzte | 3.537 |
| Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








