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Kriftel: Geldübergabe an falsche Polizeibeamte verhindert

Im Laufe des Sonntags wurde eine Frau aus Eppstein-Bremthal von falschen Polizisten angerufen und sollte um ihre Wertgegenstände gebracht werden. Die Übergabe an einen Abholer scheiterte.

Foto: Depositphotos

Hofheim (ost)

1. Geldübergabe an falsche Polizeibeamte verhindert, Eppstein-Bremthal, Am Vogelsang, Sonntag, 12.04.2026, 19:45 Uhr bis 20:50 Uhr

(ro)Im Verlauf des Sonntags wurde eine Dame aus Eppstein-Bremthal von falschen Polizisten kontaktiert und sollte um ihre Wertgegenstände gebracht werden. Die Übergabe an einen Abholer scheiterte.

Die Betrüger erklärten zuerst am Telefon, dass eine Einbrecherbande festgenommen worden sei, die es auf ihren Besitz abgesehen habe. Aus diesem Grund müsse sie ihre Wertgegenstände sicherheitshalber der Staatsanwaltschaft übergeben. Zwischen 19:45 Uhr und 20:50 Uhr erschien dann ein Mann in der Straße „Am Vogelsang“, um die Wertgegenstände entgegenzunehmen. Da zu diesem Zeitpunkt eine Anwohnerin bei der Bremthalerin auftauchte, flüchtete der vermeintliche Abholer, ohne dass es zu einer Übergabe von Wertgegenständen kam. Der Mann wird als ca. 30 Jahre alt, 180 cm bis 185 cm groß, mit schwarzen Haaren und dunkel gekleidet beschrieben. Er sprach akzentfreies Deutsch.

Personen, die die beschriebene Person am Sonntagabend in Bremthal gesehen haben, werden gebeten, sich bei der Polizeistation Kelkheim unter der Telefonnummer (06195) 6749-0 zu melden.

Wie bereits bekannt sind die Methoden der Anrufer vielfältig, aber das Ergebnis ist immer das Gleiche: Das Vermögen der Angerufenen sei in Gefahr und die Polizei müsse es jetzt sichern! Grundsätzlich gilt: Die Polizei wird niemals Wertgegenstände bei Ihnen abholen oder sichern wollen! Auch die Staatsanwaltschaft oder eine andere „Behörde“ wird dies nicht tun. Bei solchen Anrufen einfach aufzulegen, ist nicht unhöflich, sondern meist die einzige Möglichkeit, die Täter loszuwerden. Durch geschickte Gesprächsführung erreichen die Betrüger, dass die Angerufenen ihr gesamtes Bargeld oder hochwertige Wertgegenstände an einem Ort deponieren oder an Unbekannte übergeben. Daher der dringende Appell: Wenn Sie solche Anrufe erhalten, legen Sie sofort auf! Weitere Informationen finden Sie unter https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/betrug-durch-falsche-polizisten/.

2. Einbrecher aktiv,

Flörsheim-Wicker, Kirschgartenstraße, Montag, 06.04.2026 bis Samstag, 10.04.2026, 09:20 Uhr

(ro)In den vergangenen Tagen waren Einbrecher in Flörsheim-Wicker in der Kirschgartenstraße aktiv. Unbekannte Täter hatten zwischen Montag, 06.04.2026 und Freitag, 10.04.2026 ein Haus im Visier. Sie brachen die Terrassentür des Anwesens auf und durchsuchten die Wohnräume. Mit Bargeld flüchteten die Einbrecher unerkannt. Zwischen Freitag und Samstag suchten Unbekannte erneut das Haus auf. Da die Terrassentür in der Zwischenzeit zusätzlich gesichert worden war, scheiterten die Einbrecher beim Versuch, die Tür zu öffnen. Sie gelangten schließlich über die gewaltsam geöffnete Haustür ins Innere und entwendeten Bargeld, bevor sie flüchteten. Zwischen Freitag, 18:00 Uhr und Samstag, 09:00 Uhr näherten sich Diebe einem Baucontainer. Nachdem sie die Tür aufgebrochen hatten, durchsuchten sie das Innere nach Wertgegenständen. Ob etwas gestohlen wurde, ist bisher unklar.

Die Zusammenhänge der Einbrüche sind Gegenstand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen. Hinweise nimmt die Polizei in Flörsheim unter der Telefonnummer (06145) 5476-0 entgegen.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 auf 840. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 relativ konstant, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 498 auf 511 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 71 auf 87 anstieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen ging von 275 auf 270 zurück. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.275 5.206
Anzahl der aufgeklärten Fälle 723 840
Anzahl der Verdächtigen 569 598
Anzahl der männlichen Verdächtigen 498 511
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 71 87
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 275 270

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19527 Unfälle mit Personenschaden, was 13.43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6914 Fälle aus, was 4.75% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1164 Fällen registriert, was 0.8% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle machten den größten Anteil mit 117817 Fällen (81.02%) aus. Innerorts gab es 14839 Unfälle (10.2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7577 Unfälle (5.21%) und auf Autobahnen 3013 Unfälle (2.07%). Die Anzahl der Getöteten betrug 188, Schwerverletzte 3537 und Leichtverletzte 21704.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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