Am Mittwochmittag erbeuteten falsche Polizeibeamte in Kronberg Gold und Bargeld. Mit der bekannten Masche kontaktierten die Betrüger vornehmlich Kronberger Bürger und erbeuteten über 200.000 Euro, bevor sie das Weite suchten.
Kronberg im Taunus: Falsche Polizeibeamte erbeuten Gold und Bargeld

Bad Homburg v.d. Höhe (ost)
1. Falsche Polizeibeamte haben in Kronberg Gold und Bargeld erbeutet, Kronberg, Mittwoch, 15.07.2026
(da)Am Mittwochmittag haben falsche Polizeibeamte in Kronberg Gold und Bargeld erbeutet. Die Betrüger, die sich als Polizeibeamte ausgaben, kontaktierten über den gesamten Tag hauptsächlich Bürgerinnen und Bürger in Kronberg mit der üblichen Masche, dass sie Zettel mit Namen und Vermögenswerten der Angerufenen gefunden hätten. In einem Fall waren die Anrufer so überzeugend, dass ein Rentner drei vermeintliche Polizisten in seine Wohnung in einem Wohngebiet nahe der Kronberger Burg ließ. Dort machten sie Fotos seiner Wertgegenstände und zwangen ihn dann, sich zur eigenen Sicherheit in seiner Wohnung zu verbarrikadieren. Sie behaupteten, dass die vermeintlichen Einbrecher bewaffnet seien. Gleichzeitig stahlen sie Goldmünzen und Bargeld im Wert von über 200.000 Euro, bevor sie gegen 13 Uhr verschwanden. Während der gesamten Tat hielt eine Betrügerin den Mann zusätzlich am Telefon, um die Bedrohungslage zu verstärken. Es liegt eine Beschreibung eines der „Polizisten“ in der Wohnung vor. Er war etwa 1,80 Meter groß, 25 bis 30 Jahre alt und trug lange blaue Jeans. Außerdem wurde er als mitteleuropäisch aussehend beschrieben. Hinweise nimmt die Polizeistation Königstein unter der Rufnummer (06174) 9266-0 entgegen. Ob diese Tat in Verbindung mit den Festnahmen in Kronberg und Oberursel steht, wird nun Gegenstand weiterer Ermittlungen sein (siehe Pressemitteilung: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/50152/6316022).
2. Einbruch in Tankstelle,
Wehrheim, Industriestraße, Donnerstag, 16.07.2026, 1.33 Uhr
(da)Am Donnerstagmorgen versuchte ein Einbrecherduo, in eine Tankstelle in Wehrheim einzubrechen. Um 1.33 Uhr schlug einer der beiden die Fensterscheibe im Kassenbereich des Gebäudes in der Industriestraße ein. Diese ging jedoch nicht vollständig zu Bruch. Zudem löste die Alarmanlage aus, weshalb er von weiteren Tathandlungen absah und mit seinem Komplizen, der außerhalb des Geländes Schmiere stand, über die Gleise in Richtung Bahnhofstraße davonrannte. Dabei wurden sie von einem Zeugen beobachtet. Zu dem Mann auf dem Tankstellengelände liegt eine Personenbeschreibung vor. Er hat eine kräftige Statur und war mit einem schwarzen Kapuzenpullover, einem weißen T-Shirt, einer hellblauen Jeans und dunklen Schuhen bekleidet. Mögliche Hinweise nimmt die Polizeistation Usingen unter der Rufnummer (06081) 9208-0 entgegen.
3. Geld aus Portemonnaie gestohlen,
Friedrichsdorf, Seulberg, Am Houiller Platz, Dienstag, 14.07.2026, 13.25 Uhr
(da)Am Dienstagmittag wurde ein 91-jähriger Mann in Seulberg Opfer eines Trickdiebes. Gegen 13.25 Uhr wurde der 91-Jährige auf dem Houiller Platz von einem Unbekannten angesprochen, der ihn nach Kleingeld fragte. Als der Hilfsbereite sein Portemonnaie zückte, entwendete der Dieb durch geschickte Ablenkung sämtliche Geldscheine daraus. Mit seiner Beute verschwand er in unbekannte Richtung. Der Diebstahl fiel erst später auf. Bei dem Täter handelte es sich um einen 50 bis 60 Jahre alten Mann mit heller Haut und kräftiger Statur. Er wurde als gut gekleidet beschrieben und sprach gebrochen Deutsch. Mögliche Hinweise nimmt die Polizeistation Bad Homburg unter der Rufnummer (06172) 120-0 entgegen.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 auf 840. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 relativ konstant, wobei die meisten davon männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.275 | 5.206 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 723 | 840 |
| Anzahl der Verdächtigen | 569 | 598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 498 | 511 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 71 | 87 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 275 | 270 |
Quelle: Bundeskriminalamt








