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Kronberg im Taunus: Gefährliche Körperverletzung in S-Bahn, Ermittlungen nach Angriff auf Reisenden.

Die Bundespolizei sucht Zeugen für Vorfall am Frankfurter Hauptbahnhof. Melden unter 069 / 130-145 0.

Foto: Depositphotos

Frankfurt am Main (ost)

Frankfurt am Main – Die Bundespolizei führt eine Untersuchung wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung an einem Reisenden durch und bittet um Unterstützung der Öffentlichkeit.

Am Sonntag, dem 1. Februar 2026, kam es zwischen 13:42 Uhr und 16:30 Uhr zu einer körperlichen Auseinandersetzung in einer S-Bahn der Linie S4 auf der Strecke von Kronberg nach Frankfurt-Süd. Der Vorfall ereignete sich nach bisherigen Informationen am Bahnsteig 101 des Frankfurter Hauptbahnhofs.

Ein Augenzeuge informierte die Bundespolizei etwa 20 Minuten nach dem Vorfall, dass drei Jugendliche in der S-Bahn gemeinsam auf einen männlichen Reisenden eingeschlagen haben sollen. Während des Vorfalls fiel zudem ein pistolenähnlicher Gegenstand zu Boden. Ob es zu einer Bedrohung oder einem Raub im Zusammenhang mit dem Vorfall gekommen ist, wird weiterhin ermittelt.

Im Rahmen der sofort eingeleiteten Maßnahmen der Bundespolizeiinspektion Frankfurt am Main konnten drei mutmaßlich beteiligte Personen anhand der Videoaufzeichnungen im Bahnhofsbereich identifiziert werden.

Auf den Aufnahmen ist unter anderem zu sehen, wie eine der Personen beim Einsteigen in die S-Bahn gegen den Geschädigten tritt. Beim Verlassen der S-Bahn trägt diese Person einen pistolenähnlichen Gegenstand bei sich, den sie später in ihrem Hosenbund versteckt. Zwei weitere Beteiligte begleiten die Person.

Anschließend flüchteten alle drei Verdächtigen vom Tatort und stiegen in einen Regionalzug am Gleis 10 des Frankfurter Hauptbahnhofs ein.

Die Bundespolizei bittet nun Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Informationen zu den Beteiligten, ihrer Fluchtrichtung oder dem mitgeführten Gegenstand haben, sich zu melden.

Hinweise werden von der Bundespolizeiinspektion Frankfurt am Main unter der Telefonnummer 069 / 130-145 0 oder über jede andere Polizeidienststelle entgegengenommen.

Es besteht auch die Möglichkeit, Hinweise anonym zu übermitteln.

Quelle: Presseportal

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