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Krumbach: Quad zu laut, Polizei zieht Fahrzeug aus dem Verkehr

Beamte kontrollierten motorisierte Zweiräder im Weschnitztal. Quads überschritten erlaubten Lärmpegel. Fahrer erwarten Bußgeld und Reparaturkosten.

Foto: Depositphotos

Heppenheim/Weschnitztal (ost)

Beamte der Polizeistation Heppenheim führten am Sonntag (07.07.) Verkehrskontrollen im Weschnitztal und in Heppenheim durch. Besonderes Augenmerk legten die Beamten vor allem auf motorisierte Zweiräder, bei denen die erlaubte Lautstärke überschritten wurde.

Die Ordnungshüter führten mehrere Kontrollen in Fürth-Krumbach durch und überwachten zudem das Fahrverbot für Motorräder auf der Landesstraße 3409 zwischen Rimbach-Zotzenbach und Wald-Michelbach. Grobe Verstöße konnten die Beamten im Weschnitztal erfreulicherweise nicht feststellen.

„Motorradlärm ist vor allem im Bereich Odenwald ein großes Ärgernis für die Bevölkerung“ so der Leiter der Polizeistation Heppenheim, Erster Polizeihauptkommissar Gerald Gürtelschmied. „Die Beamten kontrollieren deswegen vor allem in den Sommermonaten verstärkt Motorräder, aber auch Quads und ähnliche Fahrzeuge“.

So auch am Sonntag gegen 17.30 Uhr, als eine Streife auf der Bürgermeister-Kunz-Straße unterwegs war. In fast filmreifer Manier drifteten zwei Quads auf der Bundesstraße 460. Bei der anschließenden Überprüfung stellten die Polizisten starke Überschreitungen des erlaubten Lärmpegels fest. Bei einem der Gefährte 104 statt der erlaubten 87 Dezibel.

Die beiden Quads wurden zwecks Begutachtung durch einen Sachverständigen abgeschleppt. Bei einem der Quads waren die Mängel so gravierend, das in letzter Konsequenz die Betriebserlaubnis erloschen war. Den Fahrer erwarten neben einer Geldbuße und einem Punkt in Flensburg auch die Kosten für den Abschleppdienst und den Sachverständigen. Zudem muss sein Fahrzeug wieder in einen einwandfreien Zustand gebracht werden. In diesem Zusammenhang kann insgesamt durchaus ein vierstelliger Betrag fällig werden. Den anderen Fahrer erwartet wegen seines Drifts ein Bußgeld sowie ein Punkt im Verkehrszentralregister.

Die Polizei in Heppenheim kündigt an, die Kontrollen aufgrund zahlreicher Beschwerden von lärmgeplagten Anwohnern aus dem Weschnitztal fortzuführen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2022

Im Jahr 2022 gab es in Hessen insgesamt 136.931 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.155 Unfälle mit Personenschaden, was 13,99% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.406 Fälle aus, was 4,68% der Gesamtzahl entspricht. 1.202 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,88% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 110.168 Fälle, was 80,46% aller Unfälle entspricht. Bezüglich der Ortslage ereigneten sich 90.136 Unfälle innerorts (65,83%), 32.117 außerorts (ohne Autobahnen) (23,45%) und 14.678 auf Autobahnen (10,72%). Insgesamt gab es 208 Getötete, 3.878 Schwerverletzte und 20.881 Leichtverletzte.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 136.931
Unfälle mit Personenschaden 19.155
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.406
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.202
Übrige Sachschadensunfälle 110.168
Ortslage – innerorts 90.136
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 32.117
Ortslage – auf Autobahnen 14.678
Getötete 208
Schwerverletzte 3.878
Leichtverletzte 20.881

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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