Unbekannte dringen in Firmengelände ein und beschädigen Pkw. Achtung vor falschen Bankmitarbeitern und Betrugsversuchen! Betrugsvorfall gemeldet.
Künzell: Einbrüche und Betrug

Fulda (ost)
Einbruch auf Firmengelände
Neuhof. In der Straße „In der Eller“ verschafften sich Unbekannte zwischen Donnerstag (31.10.) und Freitag (01.11.) über ein Nachbargrundstück Zutritt zum Gelände einer Elektrofirma, indem sie ein Zaunelement zerstörten. Im Bereich des Außenlagers suchten die Täter nach Wertgegenständen und flüchteten im Anschluss ohne Diebesgut. Es entstand rund 1.500 Euro Sachschaden. Hinweise bitte an das Polizeipräsidium Osthessen unter Telefon 0661/105-0, jede andere Polizeidienststelle oder über die Onlinewache unter www.polizei.hessen.de.
Achtung Betrug: Erst Phishing-Mails oder SMS, dann falscher Bankmitarbeiter am Telefon
Fulda. Sie erhalten eine dringende E-Mail oder SMS Ihrer vermeintlichen Hausbank. Darin ein Link, dem Sie folgen sollen: Unter einem Vorwand wird behauptet, dass Sie Ihre Kontodaten und weitere persönliche Informationen preisgeben müssen, da ansonsten beispielsweise eine Kontosperrung bevorsteht. Achtung: Es könnte sich um einen Betrugsversuch handeln!
So erging es in den vergangenen Tagen einer Frau aus dem Bereich Neuhof. Nachdem sie ihre Daten preis gegeben hatte, kontaktierten die Betrüger sie auf ihrem Handy. Ein angeblicher Bankmitarbeiter behauptete, er sei wegen eines Betrugsversuchs beauftragt worden, sich um das Konto der Frau zu kümmern. Er forderte die Geschädigte auf, die TAN zu übermitteln, um den Vorgang rückgängig zu machen. Am Folgetag stellte die Frau fest, dass mehrere tausend Euro vom Konto abgebucht wurden. Der Betrug flog auf und die Frau erstattete Anzeige.
Um sich vor „falschen Bankmitarbeitern“ zu schützen, gibt Ihre Polizei folgende Tipps:
Was, wenn ich doch möglicherweise eine solche Nachricht geöffnet und beantwortet habe und sich nun ein angeblicher Bankmitarbeiter telefonisch bei mir meldet?
Einbruchsversuch in Tankstelle
Fulda. Unbekannte warfen am Samstagmorgen (02.11.), gegen 5.20 Uhr, eine Glasscheibe zum Verkaufsraum einer Tankstelle in der Pacelliallee ein. Nach derzeitigen Erkenntnissen stiegen die Täter nicht in das Gebäude ein. Sie flüchteten und hinterließen rund 1.000 Euro Sachschaden. Hinweise bitte an das Polizeipräsidium Osthessen unter Telefon 0661/105-0, jede andere Polizeidienststelle oder über die Onlinewache unter www.polizei.hessen.de.
Einbruch in Mehrfamilienhaus
Eichenzell. Am Samstagabend (02.11.), gegen 17.40 Uhr, brachen Unbekannte in ein Mehrfamilienhaus in der Schleifrasstraße ein. Die Täter hebelten eine Verandatür im Erdgeschoss auf und suchten in zwei Wohnungen nach Wertgegenständen. Sie stahlen Schmuck im Wert von rund 1.200 Euro und hinterließen rund 900 Euro Sachschaden. Hinweise bitte an das Polizeipräsidium Osthessen unter Telefon 0661/105-0, jede andere Polizeidienststelle oder über die Onlinewache unter www.polizei.hessen.de.
Einbrüche in Einfamilienhäuser
Großenlüder. In der Straße Nikolausbrunnen brachen Unbekannte am Freitagabend (01.11.), zwischen 18 Uhr und 18.30 Uhr, in ein Einfamilienhaus ein. Die Täter hebelten dazu eine Balkontür auf und durchsuchten die Wohnräume nach Wertgegenständen. Sie stahlen Bargeld und flüchteten danach über einen Kellerausgang.
Flieden. In der Nacht zu Samstag (02.11.) brachen Unbekannte in der Straße „Goldhecke“, indem sie ein Fenster aufhebelten, in ein Wohnhaus ein und suchten dort nach Wertgegenständen. Sie flüchteten im Anschluss, nach derzeitigen Erkenntnissen ohne Diebesgut und hinterließen rund 1.000 Euro Sachschaden.
Petersberg. Ein Einfamilienhaus in der Taunusstraße wurde am Samstag (02.11.), gegen 22.30 Uhr, zum Ziel Unbekannter. Diese hebelten ein Terrassenfenster auf, und stahlen im Anschluss Bargeld und Schmuck im Wert von mehreren tausend Euro.
Fulda. In der Straße „Am Weiher“ brachen Unbekannte zwischen Sonntagmorgen (03.11.), 09.40 Uhr, und Montagnacht (04.11.), 00.30 Uhr, in ein Einfamilienhaus ein. Die Täter hebelten dazu ein Kellerfenster auf und durchsuchten die Wohnräume nach Wertgegenständen. Sie stahlen Bargeld und Schmuck im Wert von mehreren tausend Euro.
Hinweise bitte an das Polizeipräsidium Osthessen unter Telefon 0661/105-0, jede andere Polizeidienststelle oder über die Onlinewache unter www.polizei.hessen.de.
Pkw beschädigt
Künzell. In der Gartenstraße beschädigten Unbekannte in der Nacht zu Samstag (02.11.) einen Reifen eines Ford Focus mit einem spitzen Gegenstand. Es entstand rund 100 Euro Sachschaden an dem Auto, das auf einem Anwohnerparkplatz stand.
Fulda. In der Nacht zu Samstag (02.11.) warfen Unbekannte in der Friedrich-Stengel-Straße einen Stein auf die Windschutzscheibe eines VW ID3, der auf einem Parkplatz am Fahrbahnrand stand. Hierdurch entstand rund 3.500 Euro Sachschaden. Hinweise bitte an das Polizeipräsidium Osthessen unter Telefon 0661/105-0, jede andere Polizeidienststelle oder über die Onlinewache unter www.polizei.hessen.de.
(PB)
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 im Jahr 2022 auf 840 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 relativ konstant, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 27061 Fällen die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.275 | 5.206 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 723 | 840 |
| Anzahl der Verdächtigen | 569 | 598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 498 | 511 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 71 | 87 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 275 | 270 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Cybercrime-Statistiken in Hessen für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 9798 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 10106 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3961 auf 4224. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2653 auf 2828, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen mit 1918 höher war als die Anzahl der weiblichen Verdächtigen mit 910. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 851 auf 915. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 9.798 | 10.106 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.961 | 4.224 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.653 | 2.828 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.806 | 1.918 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 847 | 910 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 851 | 915 |
Quelle: Bundeskriminalamt








