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Lahn-Dill-Kreis: Autofahrerstreit und Anlagenbetrug

Zwei Verletzte nach Unfall in Herborn; Betrüger ergaunern über 160.000 Euro

Foto: Depositphotos

Dillenburg (ost)

Wetzlar: Konflikt zwischen Autofahrern

Offenbar aufgrund des Fahrverhaltens des jeweils anderen gerieten am Samstag (02.03.24) gegen 22.10 Uhr zwei Autofahrer an der Ausfahrt von der Bundesstraße 49 “Forum Wetzlar” in einen Streit, der in einer handfesten Auseinandersetzung mündete. Beide Fahrer waren Samstagabend von Gießen nach Wetzlar unterwegs. Dabei soll es zum engen Auffahren sowie Bremsen gekommen sein. An der Ausfahrt hielten der Golffahrer und Daimlerfahrer schließlich an und nach einem kurzen verbalen Kontakt soll es zu Schlägen und Bissen gekommen sein. Die Polizei hat gegen beide Fahrer, zwei 41-Jährige aus dem Lahn-Dill-Kreis und dem Landkreis Gießen, ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Zeugen, die das Fahrverhalten der beiden Verkehrsteilnehmer und/oder die anschließende Auseinandersetzung beobachtet haben, werden gebeten, sich mit der Polizei in Wetzlar unter 06441/918-0 in Verbindung zu setzen.

Wetzlar: Betrüger erschleichen über 160.000 Euro

Anfang März erstattete ein Ehepaar Anzeige wegen Betrugs bei der Kriminalpolizei in Wetzlar. Nachdem die Ehefrau über Wochen einem vermeintlichen Anlagenberater immer wieder Geld überwiesen hatte, wurden sie und ihr Mann schließlich misstrauisch. Die 46-jährige informierte sich im Internet über Anlagen in Kryptowährung und meldete sich auf einer ausländischen Webseite an. Der weitere Kontakt mit dem angeblichen Anlageberater verlief über einen Kurznachrichtendienst. Anfangs ging es nur um ein kleines “Startkapital”. Dann animierte der Betrüger die Frau immer wieder, mehr Geld zu investieren. Sie überwies insgesamt über 160.000 Euro an eine ausländische Bank.

“Erfolgsgeschichten” über leicht verdientes Geld, Bitcoins und lukrative Geschäfte mit Kryptowährung locken immer wieder Menschen auf zwielichtige Trading-Plattformen im Internet. Viele Menschen sind unerfahren in (Online-)Anlagengeschäften: Das nutzen Cyberkriminelle für ihre Machenschaften aus und transferieren das Geld der Anleger auf eigene Konten im Ausland.

Die Kriminalpolizei warnt daher:

Weitere Informationen zu dieser und ähnlichen Betrugsmaschen finden Sie auf www.polizei-beratung.de.

Ehringshausen: Konflikt in der Austraße – Zeugenaufruf

Nach einem Konflikt in der vergangenen Woche in der Austraße sucht die Polizei nach Zeugen. Ein 14-jähriger Junge pausierte am Donnerstag (29.02.24) zwischen 16.00 und 17.00 Uhr mit seinem Fahrrad in der Austraße, als auf ihn drei Jungen trafen. Nach einem kurzen verbalen Kontakt soll es zu Schlägen und Tritten gekommen sein, auch als der 14-Jährige auf dem Boden lag. Der 14-Jährige erlitt leichte Verletzungen. Das Unbekannte Trio flüchtete in Richtung Pestalozzistraße. Beschreibung des Trios: Die Jugendlichen sollen zwischen 14 und 16 Jahren, einer etwa 1,65 Meter groß. Ein Jugendlicher hätte eine E-Zigarette dabeigehabt. Wer hat den Konflikt beobachtet? Wer kann Hinweise auf die Identität der Jugendlichen geben? Zeugen, werden gebeten, sich bei der Polizei in Herborn unter 02772/ 4705-0 zu melden.

Herborn: Zwei Verletzte nach Unfall

Zwei Verletzte und etwa 11.000 Euro Sachschäden waren die Folgen eines Verkehrsunfalls auf der Bundesstraße 255. Am Dienstag (05.03.24) gegen 05.30 Uhr war ein 40-jähriger Mann aus Ehringshausen mit seinem Nisan auf der Schönbacher Straße unterwegs, als er nach links auf die Bundessstraße 255 abbiegen wollte. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit dem Dacia eines 59-Jährigen aus Mittenaar, der von Herborn in Richtung Roth unterwegs war. Durch den Aufprall landete der Dacia auf dem Dach. Der 40-jährige Fahrer verletzte sich schwer, aber nicht lebensgefährlich. Der 59-Jährige erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen. Beide Männer kamen mit Rettungsfahrzeugen in umliegende Krankenhäuser.

Sabine Richter

Pressesprecherin

Kontakt:

Polizeipräsidium Mittelhessen
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Ferniestraße 8

35394 Gießen
Telefon: 0641/7006-2041

E-Mail: pressestelle.ppmh@polizei.hessen.de
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

Cybercrime-Statistiken in Hessen für 2021/2022

Die Cyberkriminalitätsraten in Hessen zwischen 2021 und 2022 sind gestiegen. Im Jahr 2021 wurden 8896 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 bereits 9798 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ist jedoch von 4173 im Jahr 2021 auf 3961 im Jahr 2022 gesunken. Die Anzahl der Verdächtigen ist ebenfalls gesunken, von 2766 im Jahr 2021 auf 2653 im Jahr 2022. Von den Verdächtigen waren 1945 männlich, 821 weiblich und 948 nicht-deutsch im Jahr 2021, während es im Jahr 2022 1806 männliche, 847 weibliche und 851 nicht-deutsche Verdächtige gab. Im Vergleich dazu verzeichnet Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 29667 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 8.896 9.798
Anzahl der aufgeklärten Fälle 4.173 3.961
Anzahl der Verdächtigen 2.766 2.653
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.945 1.806
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 821 847
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 948 851

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2022

Die Verkehrsunfallstatistiken für Hessen im Jahr 2022 zeigen insgesamt 136.931 Unfälle. Davon waren 19.155 Unfälle mit Personenschaden, was 13,99% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.406 Fälle aus, was 4,68% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.202 Fällen registriert, was 0,88% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 110.168 Fälle, was 80,46% aller Unfälle entspricht. In Bezug auf die Ortslage ereigneten sich 90.136 Unfälle innerorts (65,83%), 32.117 Unfälle außerorts (ohne Autobahnen) (23,45%) und 14.678 Unfälle auf Autobahnen (10,72%). Die Anzahl der Getöteten betrug 208, die der Schwerverletzten 3.878 und die der Leichtverletzten 20.881.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 136.931
Unfälle mit Personenschaden 19.155
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.406
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.202
Übrige Sachschadensunfälle 110.168
Ortslage – innerorts 90.136
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 32.117
Ortslage – auf Autobahnen 14.678
Getötete 208
Schwerverletzte 3.878
Leichtverletzte 20.881

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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