Rauchmeldern und schnellem Eingreifen sei es zu verdanken, dass ein Brand in einer Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge schnell gelöscht wurde. Der Bewohner hatte die Matratze vermutlich selbst angezündet.
Lahn-Dill-Kreis: Brand in Gemeinschaftsunterkunft gelöscht

Giessen (ost)
Dillenburg: Brand einer Matratze schnell gelöscht – keine Verletzten
Dank der Rauchmelder und dem schnellen Eingreifen eines Mitarbeiters eines Sicherheitsdienstes konnte ein Brand in einer Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge in der Alte Rheinstraße schnell gelöscht werden. Um 10 Uhr gestern Morgen lösten die Rauchmelder im Zimmerbereich den Alarm aus. Ein aufmerksamer Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes konnte Zugang zum betroffenen Raum erhalten. Er benutzte einen Feuerlöscher, um eine brennende Matratze im Zimmer zu löschen. Der Bewohner des Zimmers war nicht anwesend und es gab keine Verletzten. Die bisherigen Untersuchungen deuten darauf hin, dass der Bewohner die Matratze selbst in Brand gesetzt hatte, bevor er das Zimmer verließ. Dank des Eingreifens des Sicherheitsdienstmitarbeiters breitete sich das Feuer nicht aus und es entstand ein Schaden von etwa 1.000 Euro. Die Fahndung nach dem mutmaßlichen Verursacher war bisher erfolglos. Die Kriminalpolizei sucht weiterhin nach ihm und ermittelt nun wegen des Verdachts der Brandstiftung gegen den 32-Jährigen.
Sinn: Gesucht wird dunkler Kombi
Am Freitagmorgen (6.3.) ereignete sich in der Jahnstraße ein Unfall, bei dem der Fahrer eines E-Rollers leichte Verletzungen erlitt. Nach seinen Angaben nahm ihm ein Autofahrer in der Jahnstraße die Vorfahrt. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, musste der Rollerfahrer ausweichen, stürzte und verletzte sich. Der Fahrer des Autos hielt kurz an und sprach mit dem Gestürzten. Danach fuhr er einfach weiter. Der Unfall ereignete sich um 5.25 Uhr. Laut den Beschreibungen handelte es sich bei dem Auto um einen dunklen, älteren Kombi mit Dillenburger (DIL) Kennzeichen, in dem die Zahl 6 vorkam.
Die Unfallfluchtermittler suchen Zeugen und bitten um Hinweise zum unbekannten Autofahrer. Zeugenhinweise nimmt die Polizei Herborn unter der Telefonnummer 02772/47050 entgegen.
Pierre Gath, Pressesprecher
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 aus, was 4,75% aller Unfälle ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% aller Unfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817, was 81,02% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 14.839 Unfälle, was 10,2% entspricht, außerorts (ohne Autobahnen) waren es 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
| Ortslage – innerorts | 14.839 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
| Getötete | 188 |
| Schwerverletzte | 3.537 |
| Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








