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Lahn-Dill-Kreis: Brand in Großrechtenbach und Einbrüche in Firmengebäude

Feuerwehr löscht Gebäudebrand in Großrechtenbach, Einbrüche in Firmengebäude im Lahn-Dill-Kreis.

Foto: Depositphotos

Giessen (ost)

Hüttenberg: Feuer in Großrechtenbach

Am Freitagabend (20. März) gab es gegen 21.10 Uhr in Großrechtenbach in der Straße „Schmalheck“ einen Brand. Eine 23-jährige Bewohnerin hörte zunächst ein lautes Geräusch. Später sah ein Zeuge Flammen im Dachgeschoss und alarmierte die Feuerwehr und die Polizei. Als die Streifenwagen eintrafen, stand der Dachstuhl fast zur Hälfte in Flammen. Die Feuerwehrleute löschten das Feuer. Es gab keine Verletzten. Das betroffene Gebäude ist ein Wohn- und Geschäftshaus, das derzeit renoviert wird. Die genaue Ursache für den Brand ist noch nicht bekannt. Die Polizei schließt nicht aus, dass der Brand durch frühere Renovierungsarbeiten verursacht wurde. Die Schäden am Gebäude werden auf mindestens 200.000 Euro geschätzt.

Wetzlar-Niedergirmes: Einbruch in Mobilfunkgeschäft

In der Nacht zum Samstag (21. März) drangen Unbekannte in das Geschäft eines Mobilfunkanbieters in der Bahnhofstraße ein. Gegen 3.20 Uhr zerbrachen sie ein Schaufenster und gelangten so in den Verkaufsraum. Dort stahlen sie mehrere Handys und flohen dann mit einem Fahrzeug. Die genaue Anzahl der gestohlenen Handys ist noch unklar und Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 1.000 Euro geschätzt. Die Polizei prüft einen Zusammenhang mit ähnlichen Vorfällen im Landkreis Gießen und im Wetteraukreis. Die Ermittler der Wetzlarer Kripo suchen Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben und Hinweise auf die Täter und das Fluchtfahrzeug geben können. Hinweise werden telefonisch unter der Telefonnummer (06441) 9180 entgegengenommen.

Dillenburg und Eschenburg: Einbrüche in Firmengebäude

Am Wochenende kam es im Dillkreis zu zwei Einbrüchen in Firmengebäude. Am Samstagabend (21. März) gegen 23.20 Uhr versuchten Einbrecher, das Rolltor eines Metallverarbeitungsunternehmens in Manderbach in der Dillenburger Straße aufzuhebeln. Als die Alarmanlage auslöste, flüchteten die Täter in Richtung Manderbacher Straße. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 500 Euro geschätzt. Ein weiterer Einbruch ereignete sich am Wochenende in einem Gebäude eines Herstellers von Medizinprodukten. Zwischen Freitag (20. März) 19 Uhr und Samstag (21. März) 10.20 Uhr verschafften sich die Täter gewaltsam Zugang zu den Lager- und angrenzenden Büroräumen des Unternehmens in Eibelshausen in der Straße „Im Heerfeld“. Sie durchsuchten die Räume nach Wertsachen und stahlen Bargeld. Dabei beschädigten die Diebe mehrere Automaten und eine Geldkassette. Die Reparaturkosten belaufen sich auf knapp 3.000 Euro. In beiden Fällen sucht die Polizei nach Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben. Hinweise nimmt die Dillenburger Polizei unter der Telefonnummer (02771) 9070 entgegen.

Dillenburg: Auffahrunfall im Schlossbergtunnel

Drei Leichtverletzte und ein Gesamtsachschaden von mindestens 10.000 Euro sind die Folgen eines Auffahrunfalls am Freitagmittag (20. März) im Schlossbergtunnel. Eine 41-jährige Audi-Fahrerin und ein 19-jähriger Opel-Fahrer fuhren in dieser Reihenfolge durch den Schlossbergtunnel in Richtung Haiger. Aufgrund eines Staus mussten beide Fahrzeuge bremsen. Ein 24-jähriger Dillenburger erkannte dies zu spät und fuhr gegen 13 Uhr mit seinem Renault auf den Opel Corsa des aus Haiger stammenden Fahrers auf. Der Kleinwagen wurde auf den A3 geschoben. Der Renault und der Opel waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Alle Unfallbeteiligten erlitten leichte Verletzungen. Rettungskräfte brachten den Dillenburger und den Corsa-Fahrer in Krankenhäuser. Die 41-jährige Frau aus Siegen wurde vor Ort medizinisch versorgt.

Alisa Jockel

Pressesprecherin

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, wobei 723 Fälle aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 569, wovon 498 männlich und 71 weiblich waren. 275 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Einbrüche auf 5206, wobei 840 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 598, wovon 511 männlich und 87 weiblich waren. 270 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.275 5.206
Anzahl der aufgeklärten Fälle 723 840
Anzahl der Verdächtigen 569 598
Anzahl der männlichen Verdächtigen 498 511
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 71 87
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 275 270

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was einem Anteil von 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was einem Anteil von 0,8% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817 Fälle, was 81,02% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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