Unbekannte drangen in der Nacht in den Markt ein und stahlen Schlüssel und Bargeld im Wert von 2.200 Euro. Die Kriminalpolizei ermittelt.
Lahn-Dill-Kreis: Einbruch im Sonderpostenmarkt

Giessen (ost)
Herborn-Schönbach: Einbruch in einem Geschäft für Sonderposten
In der Nacht von Mittwoch (13.08.2025) auf Donnerstag (14.08.2025) drangen Unbekannte in den Sonderpostenmarkt in der Hauptstraße von Schönbach ein. Sie öffneten ein Fenster im hinteren Teil des Marktes gewaltsam und betraten das Gebäude durch dieses. Dabei entwendeten sie mehrere Schlüssel und Bargeld. Der entstandene Schaden beläuft sich auf 2.200 Euro. Die Kriminalpolizei führt nun Ermittlungen wegen des Einbruchs durch und fragt: Hat jemand zwischen 18:30 Uhr und 08:55 Uhr verdächtige Personen oder Fahrzeuge bemerkt? Wer hat verdächtige Aktivitäten in der Schönbacher Straße beobachtet? Hinweise werden von der Polizeistation in Herborn unter der Telefonnummer (02772) 4705-0 entgegengenommen.
Siegbach-Eisemroth: Diebstahl von Grabdekoration
Diebe hatten es auf eine teure, bronzefarbene Grabdekoration auf dem Friedhof in Eisemroth abgesehen. Zwischen 10:00 Uhr am 06.08.2025 und 18:00 Uhr am vergangenen Sonntag (10.08.2025) flexten Unbekannte offenbar eine Rose von einem Grabstein ab und flüchteten. Personen, die verdächtige Aktivitäten im „Schöllersgarten“ oder auf dem Friedhof bemerkt haben, werden gebeten, sich mit der Polizei in Dillenburg unter der Telefonnummer (02771) 907-0 in Verbindung zu setzen.
Kerstin Müller, Sprecherin für die Presse
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 auf 840. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 im Jahr 2023 relativ konstant im Vergleich zu 569 im Jahr 2022. Von den Verdächtigen waren die meisten männlich, wobei 511 Männer und 87 Frauen im Jahr 2023 festgenommen wurden. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen sank von 275 im Jahr 2022 auf 270 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 27061 die höchste Anzahl von Einbruchsfällen in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.275 | 5.206 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 723 | 840 |
| Anzahl der Verdächtigen | 569 | 598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 498 | 511 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 71 | 87 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 275 | 270 |
Quelle: Bundeskriminalamt








