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Lahn-Dill-Kreis: Einbrüche in Klein-Altenstädten und Trickdiebstahl vor Einkaufsmarkt

In Klein-Altenstädten kam es zu zwei Einbrüchen. Vor einem Einkaufsmarkt wurde eine 78-jährige Dame bestohlen. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.

Foto: Depositphotos

Giessen (ost)

Aßlar: Zwei Vorfälle von Einbrüchen in Klein-Altenstädten

In Klein-Altenstädten ereigneten sich in der vergangenen Woche zwei Einbrüche. Zwischen Montag (01.06.2026), 10:00 Uhr und Mittwoch (03.06.2026), 10:00 Uhr wurde ein Fenster eines Gemeindehauses in der Falltorstraße von Unbekannten beschädigt, um Zugang zu erhalten. Die Täter durchsuchten alle Räume, ob sie dabei etwas gestohlen haben, ist bisher nicht bekannt. In der Mühlackerstraße gelangten die Einbrecher durch ein Fenster in die Räume eines Gesangvereins. Dort entwendeten sie mehrere Mikrofone. Der Zeitraum der Tat wird auf Montag, 15:00 Uhr bis Freitag (05.06.2026), 15:30 Uhr eingegrenzt. Die Wetzlarer Kripo bittet um Hinweise von Zeugen (Tel.: 06441 9180).

Herborn: Betrugsmasche vor Supermarkt

Am Freitag (05.06.2026) gegen 17:50 Uhr sprach eine unbekannte Frau eine 78-jährige Dame auf dem Parkplatz eines Supermarktes im Herborner Hüttenweg an und verwickelte sie in ein Gespräch. Währenddessen öffnete ein Komplize der Frau das Auto der 78-Jährigen und stahl ihre Handtasche, in der sich unter anderem Geldbörse und Handy befanden. Die unbekannte Frau wird als etwa 20 – 30 Jahre alt, ca. 165 – 170 cm groß und schlank beschrieben. Sie hatte schwarze lange Haare, die sie zu einem Pferdeschwanz gebunden hatte. Sie trug ein schwarz-weiß gestreiftes Kleid. Über den Komplizen ist bisher nur bekannt, dass er zwischen 20 und 30 Jahre alt ist. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Informationen über das Paar haben, werden gebeten, sich an die Polizei in Herborn zu wenden (Tel.: 02772 47050).

Tobias Schwarz, Pressesprecher

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 auf 840. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 relativ konstant. Davon waren 511 männlich, 87 weiblich und 270 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Einbruchsfälle in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.275 5.206
Anzahl der aufgeklärten Fälle 723 840
Anzahl der Verdächtigen 569 598
Anzahl der männlichen Verdächtigen 498 511
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 71 87
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 275 270

Quelle: Bundeskriminalamt

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