Digitale Erpresserschreiben werden persönlicher und bedrohlicher! Kriminalpolizei in Dillenburg warnt vor zunehmenden Erpressungsversuchen im Lahn-Dill-Kreis.
Lahn-Dill-Kreis: Erpressungsversuche via Email – Polizei warnt vor abgeänderter Masche

Dillenburg (ost)
Dillenburg: Warnung vor Erpressungsversuchen per E-Mail – Polizei warnt vor neuer Betrugsform
Digitale Erpresserschreiben werden zunehmend persönlicher und somit bedrohlicher! Derzeit nehmen solche Erpressungsversuche im Lahn-Dill-Kreis zu. Die Kriminalpolizei in Dillenburg warnt davor.
In den Erpresser-E-Mails wird behauptet, dass der Absender Zugriff auf das Handy und alle Geräte habe, die mit demselben Netzwerk verbunden sind. Zuvor habe er sie mit einem Virus infiziert und wochenlang Informationen und Daten heruntergeladen. Der Verfasser droht damit, alle Fotos, Videos, einschließlich pornografischer Inhalte, persönliche Chats und alle schmutzigen Geheimnisse zu veröffentlichen, falls der Empfänger nicht bis zu einem bestimmten Tag einen Betrag von 1750 Euro in Bitcoins an eine verlinkte Adresse sendet. Um dem Ganzen Nachdruck zu verleihen, werden massive persönliche Konsequenzen angedroht. Neu in diesen Schreiben ist, dass die Betroffenen persönlich mit ihren Namen angesprochen werden und auch Informationen wie ihre Wohnanschrift genannt werden.
Die Polizei gibt folgende Ratschläge:
Zum Schutz Ihres Smartphones oder anderer internetfähiger Geräte empfehlen wir:
Sabine Richter
Pressesprecherin
Kontakt:
Polizeipräsidium Mittelhessen
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Ferniestraße 8
35394 Gießen
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Cybercrime-Statistiken in Hessen für 2021/2022
Die Cybercrime-Raten in Hessen sind zwischen 2021 und 2022 gestiegen. Im Jahr 2021 wurden 8896 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 bereits 9798 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 4173 im Jahr 2021 auf 3961 im Jahr 2022 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 2766 im Jahr 2021 auf 2653 im Jahr 2022. Darunter waren 1945 männliche Verdächtige und 821 weibliche Verdächtige im Jahr 2021, im Jahr 2022 waren es 1806 männliche und 847 weibliche Verdächtige. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen verringerte sich von 948 im Jahr 2021 auf 851 im Jahr 2022. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an registrierten Cybercrime-Fällen in Deutschland mit 29667 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.896 | 9.798 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 4.173 | 3.961 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.766 | 2.653 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.945 | 1.806 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 821 | 847 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 948 | 851 |
Quelle: Bundeskriminalamt








