Ein Lkw auf der A45 war überladen und hatte keine gültige Genehmigung. Die Polizei verhängte eine Sicherheitsleistung und untersagte die Weiterfahrt.
Lahn-Dill-Kreis: Kontrolle bei Schwerlasttransport aufgedeckt

Giessen (ost)
A45 – Dillenburg: Inspektion entdeckt Verstöße bei Schwerlasttransport
Am Montagmorgen (2. Februar) gegen 11 Uhr bemerkte eine Polizeistreife vom Regionalen Verkehrsdienst Lahn-Dill auf der Autobahn 45 zwischen der Anschlussstelle Dillenburg und Haiger einen Lkw. Die Fachleute für Verkehr kontrollierten den Schwertransport auf dem Parkplatz „Am Borbelholz“ und stellten fest, dass der Lkw überladen war, nachdem sie die Ladepapiere überprüft hatten. Der Lkw wog knapp 43.000 kg, obwohl nur 40.000 kg erlaubt waren. Der Fahrer übergab den Polizisten eine umfangreiche Ausnahmegenehmigung, die einige Zeit in Anspruch nahm, um geprüft zu werden. Die Beamten stellten fest, dass die vorgelegte Genehmigung nicht für den Schwerlasttransport auf der A45 gültig war. Der Transport hätte über eine andere, erlaubte Strecke erfolgen müssen, was zu längeren Fahrzeiten und zusätzlichen Kosten für den Spediteur geführt hätte. Außerdem hätte aufgrund der Überladung ein weiterer Lkw eingesetzt werden müssen. Spediteure nutzen absichtliche Überladungen, um den Einsatz eines zweiten Lkw oder einer zweiten Fahrt zu vermeiden. Das gesparte Geld wird dem Speditionsunternehmen im Rahmen eines Verfallverfahrens in Rechnung gestellt, indem eine Sicherheitsleistung in Höhe von etwa 4.200 Euro erhoben wird. Zudem wurde dem Fahrer die Weiterfahrt untersagt.
Wetzlar: Einbruchsversuch an Tür gescheitert
Zwischen Samstag (31. Januar) 13 Uhr und Montag (2. Februar) 8.30 Uhr versuchten Einbrecher, die Eingangstür einer Apotheke am „Neustädter Platz“ aufzuhebeln. Ihr Versuch scheiterte, da die Tür standhielt. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 200 Euro geschätzt. Hinweise nimmt die Wetzlarer Polizei unter der Telefonnummer (06441) 9180 entgegen.
Wetzlar: Grauer Seat beschädigt
Ein unbekannter Täter beschädigte einen grauen Seat Sportstourer in der Beethovenstraße zwischen Sonntag (1. Februar) 19 Uhr und Montag (2. Februar) 7.50 Uhr. Die Polizei schätzt den Schaden am Heck und an der linken hinteren Fahrzeugseite auf 800 Euro. Hinweise erbittet die Polizeistation Wetzlar unter der Telefonnummer (06441) 9180.
Braunfels: Unbekannter kollidiert mit rotem Kleinwagen und flieht
Nach einer Unfallflucht am Freitagmorgen (30. Januar) zwischen 7 Uhr und 7.30 Uhr in der Wintersburgstraße sucht die Polizei nach Zeugen. Ein roter Nissan Micra stand in Höhe der Hausnummer 4 geparkt, als ein unbekannter Autofahrer, vermutlich aufgrund von Glätte, ins Rutschen geriet und gegen den Nissan stieß. Der Blechschaden an der hinteren linken Fahrzeugseite wird auf etwa 6.500 Euro geschätzt. Der rote Kleinwagen war nicht mehr fahrbereit. Zeugen, die den Unfall beobachtet haben und Informationen zum Verursacher und seinem Fahrzeug haben, werden gebeten, sich mit der Polizeistation Wetzlar unter der Telefonnummer Wetzlar (06441) 9180 in Verbindung zu setzen.
Alisa Jockel
Pressesprecherin
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Hessen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4275 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5206 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 723 auf 840. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 598 relativ konstant, wobei die Mehrheit männlich war. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.275 | 5.206 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 723 | 840 |
| Anzahl der Verdächtigen | 569 | 598 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 498 | 511 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 71 | 87 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 275 | 270 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817 Fälle, was 81,02% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 14.839 Unfälle, was 10,2% aller Unfälle ausmacht. Außerorts (ohne Autobahnen) gab es 7.577 Unfälle, was 5,21% entspricht, und auf Autobahnen ereigneten sich 3.013 Unfälle, was 2,07% aller Unfälle ausmacht. Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
| Ortslage – innerorts | 14.839 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
| Getötete | 188 |
| Schwerverletzte | 3.537 |
| Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








