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Lahn-Dill-Kreis: Mangelnde Ladungssicherung geahndet

Fahrer und Halter eines Lkw in Wetzlar mit Schrottteilen gestoppt. Bußgeld von 60 Euro und Verfahren wegen Kreislaufwirtschaftsgesetzverstoß.

Nicht ausreichende Ladungssicherung bemängelte der Verkehrsdienst an diesem Fahrzeug.
Foto: Presseportal.de

Dillenburg (ost)

Wetzlar: Verkehrsdienst stoppt Schrotthändler –

Empfindliche Geldbußen kommen auf den Fahrer und den Halter eines Lkw zu, der mit geladenen Schrottteilen am 23.12.2024 auf der B277 bei Wetzlar gestoppt wurde. Den Experten des regionalen Verkehrsdienstes Lahn-Dill war das Gefährt zunächst wegen mangelnder Ladungssicherung aufgefallen. Die Kontrolle brachte zutage, dass auf der Ladefläche unter anderem Elektroaltgeräte geladen worden waren. Hierzu konnte der Fahrer keine entsprechende Genehmigung des RP Gießen vorweisen. Zudem bezeichneten die Ordnungshüter die Ladungssicherung in ihrem Bericht als „unterirdisch“. Diese musste vor der Weiterfahrt nachgebessert werden. Den Fahrer erwartet in diesem Zusammenhang ein Bußgeld in Höhe von 60 Euro sowie ein Punkt in der Verkehrssünderkartei in Flensburg. Wegen der fehlenden Genehmigung zum Transport von Elektroaltgeräten werden gegen den Fahrer und den Halter Verfahren wegen des Verstoßes gegen das Kreislaufwirtschaftsgesetzes eingeleitet. Hier drohen Bußgelder im unteren vierstellen Eurobereich.

Dillenburg: Einbruch in Reifenhandel –

Mit Werkzeugen suchten Einbrecher in der Kasseler Straße das Weite. Zu Beginn der Woche, zwischen Montagabend, gegen 18.00 Uhr, und heute Morgen, gegen 08.15 Uhr, schlugen die Diebe eine Scheibe eines Reifenhändlers ein und suchten im Betrieb nach Beute. Nach Einschätzung des Betreibers fehlt eine bisher nicht bekannte Menge an Werkzeugen und Maschinen. Zeugen, die die Einbrecher beobachteten oder denen in der Kasseler Straße in diesem Zusammenhang Personen oder Fahrzeuge auffielen, werden gebeten sich unter Tel.: (02771) 9070 mit der Dillenburger Polizei in Verbindung zu setzen.

Wetzlar: Nach Widerstand Haftbefehl vollstreckt –

Der Heilige Abend endete für eine 37-Jährige in einer hessischen Justizvollzugsanstalt. Anwohner eines Mehrfamilienhauses in der Bredowstraße meldete sich gegen 03.50 Uhr bei den Wetzlarer Ordnungshütern. Eine Frau hielt sich im Treppenhaus auf und klingelte offensichtlich wahllos bei den Mietparteien. Eine Streife traf die 37-Jährige dort angetrunken an. Die Überprüfung ihrer Personalien ergab, dass gegen die Wohnsitzlose ein Vollstreckungshaftbefehl über 70 Tage Ersatzfreiheitsstrafe vorlag. Als ihr dies eröffnet wurde, trat sie in Richtung der Kollegen und sperrte sich gegen die Festnahme. Die Polizisten legten ihr Handschellen an. Diese trugen leichte Verletzungen davon, konnten ihren Dienst jedoch fortsetzen. Nach ihrer erkennungsdienstlichen Behandlung wurde sie in eine Justizvollzugsanstalt transportiert. Auf sie kommt nun ein Strafverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte zu.

Wetzlar: Unfallflucht im Forum-Parkhaus –

Nach einem Parkplatzrempler auf Deck 1 des Parkhauses am Forum, bittet die Wetzlarer Polizei um Mithilfe. Am Montagnachmittag, zwischen 13.40 Uhr und 14.40 Uhr parkte dort ein grüner Landrover „Discovery“. An der Anhängerkupplung des SUV war ein sogenannter Wildkorb angebracht. Vermutlich beim Ein- oder Ausparken touchierte der flüchtige Unfallfahrer mit seinem Wagen das Heck des Landrover und ließ einen Schaden in Höhe von rund 1.000 Euro zurück. Hinweise erbittet die Polizeistation Wetzlar unter Tel.: (06441) 9180.

Guido Rehr, Pressesprecher

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.164 Fällen registriert, was 0,8% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 117.817 Fälle, was 81,02% entspricht. Innerorts gab es 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Die Anzahl der Getöteten betrug 188, die Schwerverletzten waren 3.537 und die Leichtverletzten 21.704.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 145.422
Unfälle mit Personenschaden 19.527
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.914
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.164
Übrige Sachschadensunfälle 117.817
Ortslage – innerorts 14.839
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 7.577
Ortslage – auf Autobahnen 3.013
Getötete 188
Schwerverletzte 3.537
Leichtverletzte 21.704

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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