Ein Fall aus 2011 wurde durch DNA-Spur gelöst, 61-Jähriger sitzt seit 13.3.2026 in Haft im Lahn-Dill-Kreis.
Lahn-Dill-Kreis: Polizei klärt „Cold Case“ – Tatverdächtiger in Haft

Giessen (ost)
Gemeinsame Bekanntgabe von Staatsanwaltschaft Limburg und Polizeipräsidium Mittelhessen: Polizei und Staatsanwaltschaft lösen „Cold Case“ – Verdächtiger einer Vergewaltigung inhaftiert
Dank der Arbeit der Kriminalpolizei Wetzlar und der Staatsanwaltschaft Limburg konnte ein Fall aus dem Jahr 2011 nun aufgeklärt werden.
Im Juni 2011 wurde eine Vergewaltigung auf der Strecke zwischen Wetzlar und Weidenhausen begangen. Eine damals 22-jährige Frau nahm nach einem Fest einen Unbekannten in einem Fahrzeug mit. Der Fahrer stoppte plötzlich das Fahrzeug und vergewaltigte die Frau. Trotz intensiver Ermittlungen konnte seine Identität bisher nicht festgestellt werden. Die Ermittlungen in diesem Fall wurden jedoch nie offiziell eingestellt.
Während eines anderen, nicht mit der Vergewaltigung zusammenhängenden Strafverfahrens im Lahn-Dill-Kreis ermittelte die Kriminalpolizei gegen einen Verdächtigen. Sie entnahmen dem Mann eine DNA-Probe zur Überprüfung. Nach einem Abgleich mit anderen Spuren aus verschiedenen Strafverfahren konnten die Ermittler die DNA des Mannes mit der Vergewaltigung in Verbindung bringen. Weitere intensive Ermittlungen führten zu einem dringenden Tatverdacht gegen den 61-jährigen Mann.
Ein Richter am Amtsgericht Wetzlar erließ daraufhin einen Haftbefehl gegen den Mann. Beamte des Polizeipräsidiums Mittelhessen vollstreckten den Haftbefehl am 13.3.2026. Der dringend Tatverdächtige wurde in einer Gemeinde im Lahn-Dill-Kreis widerstandslos festgenommen. Seitdem sitzt der 61-Jährige in Haft.
Dr. Volker Bützler, Oberstaatsanwalt und Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Limburg
Pierre Gath, Polizeihauptkommissar und Pressesprecher des Polizeipräsidiums Mittelhessen
Quelle: Presseportal








