Ein Zeuge entdeckte eine Schusswaffe im Hosenbund eines Mannes. Nach Festnahme leistete der 33-Jährige heftigen Widerstand gegen die Polizei.
Lampertheim: Schreckschusswaffe in Hosenbund/Festnahme

Lampertheim (ost)
Am frühen Samstagmorgen, den 30.08., sah ein Augenzeuge in der Römerstraße einen Mann, der eine Pistole im Hosenbund trug. Der Zeuge nahm dem Mann die Waffe ab und leerte das Magazin. Der Täter verließ dann den Tatort mit der „leeren“ Waffe, kehrte aber später zurück. Die alarmierte Polizeistreife nahm den 33-Jährigen fest, der mittlerweile eingetroffen war. In seiner Wohnung fanden die Beamten später eine Schreckschusspistole.
Während der polizeilichen Maßnahmen bedrohte und beleidigte der 33-Jährige die Ordnungshüter kontinuierlich, leistete heftigen Widerstand und versuchte sogar, einen Polizeibeamten mit einem Kopfstoß anzugreifen. Bei seiner Festnahme wurde er verletzt und musste ärztlich versorgt werden. Der Mann musste eine Blutentnahme über sich ergehen lassen und wird sich nun in mehreren Ermittlungsverfahren verantworten müssen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023
Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, wovon 224 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 308 Verdächtige, darunter 283 Männer und 25 Frauen. 147 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der Mordfälle auf 229, wobei 216 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 267, darunter 237 Männer und 30 Frauen. 130 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 243 | 229 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 224 | 216 |
| Anzahl der Verdächtigen | 308 | 267 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 283 | 237 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 25 | 30 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 147 | 130 |
Quelle: Bundeskriminalamt








