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Lampertheim: Verfolgungsjagd in Bürstadt-Bobstadt,17-Jähriger am Steuer

Die Flucht vor der Polizei endete mit einer Blutentnahme auf der Polizeistation. Der Fahrer beschleunigte, fuhr gegen ein Garagentor und wurde kontrolliert.

Foto: Depositphotos

Bürstadt-Bobstadt (ost)

Am Sonntagabend (10.3.) führte die Verkehrskontrolle eines 17-jährigen Fahrers zu einer Blutentnahme auf der Polizeistation in Lampertheim.

Um 21.45 Uhr wollte eine Streife ein Fahrzeug auf der Wormser Straße kontrollieren. Der Fahrer, der kontrolliert werden sollte, ignorierte die Anhaltesignale der Polizei und beschloss stattdessen, mit dem Auto zu beschleunigen. Bei seinem Fluchtversuch fuhr er gegen ein Garagentor und kam dort zum Stehen. Das Fahrzeug, in dem sich vier Personen befanden, konnte anschließend von den Polizeibeamten kontrolliert werden. Glücklicherweise wurde nach aktuellen Informationen niemand verletzt.

Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der Fahrer des Wagens 17 Jahre alt war und keine Fahrerlaubnis besaß. Es bestand außerdem der Verdacht, dass er unter dem Einfluss von Drogen stand. Die Ordnungshüter stellten zudem 94 Gramm Cannabis im Kofferraum des Autos sicher.

Der Aufprall verursachte Schäden an der Garage und den darin befindlichen Fahrzeugen, die auf etwa 6000 Euro geschätzt werden.

Es muss noch untersucht werden, ob der 17-Jährige aufgrund seines fehlenden Führerscheins, seines Drogenkonsums oder des Cannabis vor der Polizei geflohen ist.

Kontakt:

Polizeipräsidium Südhessen
Pressestelle
Klappacher Straße 145
64285 Darmstadt
Katrin Pipping
Telefon: 06151 / 969 – 13 001
Mobil: 0151 / 504 11956
Pressestelle (zentrale Erreichbarkeit):
Telefon: 06151 / 969 – 13500
E-Mail: pressestelle.ppsh@polizei.hessen.de

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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2021/2022

Die Drogenraten in Hessen zwischen 2021 und 2022 sind rückläufig. Im Jahr 2021 wurden 25.216 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 nur noch 24.363 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 23.331 im Jahr 2021 auf 22.378 im Jahr 2022. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 19.820 im Jahr 2021 auf 19.168 im Jahr 2022 zurück. Von den Verdächtigen waren 17.704 männlich und 2.116 weiblich im Jahr 2021, während es im Jahr 2022 17.079 männliche und 2.089 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 6.321 im Jahr 2021 auf 6.494 im Jahr 2022. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 mit 70.510 die meisten aufgezeichneten Drogenfälle in Deutschland.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 25.216 24.363
Anzahl der aufgeklärten Fälle 23.331 22.378
Anzahl der Verdächtigen 19.820 19.168
Anzahl der männlichen Verdächtigen 17.704 17.079
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.116 2.089
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6.321 6.494

Quelle: Bundeskriminalamt

nf24