Ein Sattelzug verliert seinen Auflieger auf der Autobahn A7, verursacht einen Unfall und führt zu stundenlanger Sperrung in Richtung Süden.
Landkreis Altenkirchen: Unbeleuchteter Sattelauflieger blockiert A7

Fulda (ost)
Am Freitag, (21.08.) um 02.26 Uhr gab es mehrere Notrufe bei der Polizei. Ein Lastwagen hatte auf der A7, zwischen dem Kirchheimer Dreieck und dem Hattenbacher Dreieck seinen Sattelanhänger “verloren”. Der Anhänger stand unbeleuchtet hinter einer Kurve. Aufgrund eines technischen Defekts hatte er sich von der Zugmaschine gelöst. Der 43-jährige usbekische Fahrer konnte an der unübersichtlichen und gefährlichen Stelle noch ein Warndreieck aufstellen. Der Verkehr kam jedoch nach kurzer Zeit zum Stillstand. Eine 33-jährige Fahrerin eines Ford-Kleinbusses aus dem Landkreis Altenkirchen erkannte die Gefahr und umfuhr das Hindernis. Im Rückspiegel sah sie jedoch, dass sich ein anderes Fahrzeug von hinten schnell näherte. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, wich sie erneut nach links aus. Dort fuhr jedoch ein Klein-LKW aus Slowenien. Der 42-jährige Fahrer hatte nicht mit dem plötzlichen Fahrstreifenwechsel gerechnet. Der Sicherheitsabstand war nicht ausreichend, um einen Zusammenstoß mit dem Ford-Kastenwagen zu verhindern. Der Klein-LKW krachte von hinten in den Ford. Die beiden Fahrzeuge blieben unbeschädigt und nicht mehr fahrbereit auf dem linken Fahrstreifen liegen. Die A7 in Richtung Süden war bis ca. 05.20 Uhr voll gesperrt. Ein örtlicher Abschleppdienst konnte schnell entgegengesetzt der Fahrtrichtung zur Unfallstelle gebracht werden. Nachdem die beiden Fahrzeuge abgeschleppt waren, konnten zwei Fahrstreifen wieder freigegeben werden. Der abgerissene Sattelanhänger musste durch eine Bergungsfirma abgeschleppt werden. Die Autobahnmeisterei aus Hönebach wurde zur Absicherung der Unfallstelle hinzugezogen. Es bildete sich ein ca. 5 km langer Rückstau. Der Gesamtschaden wird auf ca. 33.000 Euro geschätzt. Zum Glück wurde bei dem Unfall niemand verletzt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Hessen insgesamt 145.422 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.527 Unfälle mit Personenschaden, was 13,43% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.914 Fälle aus, was 4,75% entspricht. 1.164 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,8% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle (81,02%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 14.839 Unfälle (10,2%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 7.577 Unfälle (5,21%) und auf Autobahnen 3.013 Unfälle (2,07%). Insgesamt gab es 188 Getötete, 3.537 Schwerverletzte und 21.704 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 145.422 |
| Unfälle mit Personenschaden | 19.527 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 6.914 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.164 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 117.817 |
| Ortslage – innerorts | 14.839 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 7.577 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.013 |
| Getötete | 188 |
| Schwerverletzte | 3.537 |
| Leichtverletzte | 21.704 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








