Unbekannte haben Kennzeichenschilder von zwei Fahrzeugen gestohlen. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Landkreis Fulda: Autokennzeichen gestohlen

Fulda (ost)
Autokennzeichen gestohlen
Fulda. Am Dienstag (14.07.), zwischen 6.45 Uhr und 13 Uhr, wurden das vordere und hintere Kennzeichen „FD-J 2901“ von Unbekannten gestohlen, die an einem weißen Fiat 500 angebracht waren. Das Fahrzeug war zu diesem Zeitpunkt in der Wörthstraße geparkt.
Zwischen Montag (13.07.), 19 Uhr, und Dienstag (14.07.), 9.20 Uhr, wurden das vordere und hintere Kennzeichen „FD-JM 386“ von Unbekannten gestohlen, die an einem schwarzen VW Golf angebracht waren. Das Fahrzeug war zu diesem Zeitpunkt an der Domdechanei geparkt.
Bitte melden Sie sich beim Polizeipräsidium Osthessen unter Telefon 0661/105-0, bei jeder anderen Polizeidienststelle oder über die Onlinewache unter www.polizei.hessen.de.
Falsche Polizeibeamte – Zeugenaufruf
Fulda. Am Montag (13.07.) hatten Trickbetrüger im Landkreis Fulda Erfolg mit dem perfiden Schockanruf. Indem sie vorgaben, Polizeibeamte zu sein, brachten sie eine Dame um wertvollen Schmuck.
Die Frau erhielt im Laufe des Tages einen Anruf von einer weiblichen Person, die behauptete, ihre Mutter zu sein. Im weiteren Verlauf übernahm eine weitere Frau, die sich als Polizistin ausgab, das Gespräch und erklärte, dass die Mutter ein Kind angefahren habe und nun eine Kaution zahlen müsse. Die Frau glaubte den Anrufern und übergab Schmuck im Wert von mehreren tausend Euro an einen unbekannten Abholer.
Gegen 12.15 Uhr übergab sie den Schmuck in der Königstraße an einen Mann, der wie folgt beschrieben werden kann: männlich, etwa 20 Jahre alt, ca. 1,70 Meter groß, dunkle Haare, blaues kurzärmliges Hemd, normale Statur, ungepflegtes Aussehen.
Die Kriminalpolizei Fulda bittet nun um Hinweise aus der Bevölkerung. Wer hat im Tatzeitraum im Bereich der Königstraße und den umliegenden Straßen verdächtige Beobachtungen gemacht – möglicherweise zu auffällig telefonierenden Personen oder wartenden Fahrzeugen? Bitte melden Sie sich beim Polizeipräsidium Osthessen unter Telefon 0661/105-0, bei jeder anderen Polizeidienststelle oder über die Onlinewache unter www.polizei.hessen.de.
Es kann jeden treffen
Wer glaubt, dass ihm das definitiv nicht passieren könnte, irrt sich weit: Das Vorgehen der Täter – wie die kriminalistische Erfahrung zeigt – ist besonders perfide, sehr gut gespielt und vorbereitet und passt oft zur Lebenssituation der Angerufenen oder wird dieser angepasst.
Bei der Masche der sogenannten „Falschen Polizeibeamten“ ruft meist eine Rufnummer mit örtlicher Vorwahl an, manchmal sogar die 110, und der Anrufer stellt sich als Polizeibeamter einer örtlichen Dienststelle vor. Unmöglich, da der Notruf nur angerufen werden kann und nicht nach außen telefonieren kann. Mit Hilfe des sogenannten „Call-ID-Spoofing“ können Betrüger jedoch tatsächlich jede beliebige Rufnummer auf dem Display ihrer Opfer anzeigen lassen. Erste Zweifel an der Identität des betrügerischen Anrufers werden so bereits ausgeräumt.
Was die Betrüger dann sagen, verursacht oft große Sorge bei den Angerufenen: Einbrecher seien in der Nachbarschaft des Angerufenen unterwegs. Die Polizei habe bereits einige der Täter festgenommen. Einer der Festgenommenen habe einen Zettel bei sich gehabt, auf dem die Adresse des späteren Opfers und dessen Vermögenswerte gestanden hätten. Nun sei die Polizei um die Sicherheit des Angerufenen und dessen Ersparnisse besorgt.
Im weiteren Verlauf des Gesprächs gehen die Betrüger äußerst geschickt vor und bringen ihre Opfer dazu, Wertsachen zusammenzutragen und an vereinbarten Orten abzulegen oder zu übergeben. Den Opfern wird eindringlich suggeriert, dass dies der einzige Weg sei, um die Sicherheit ihres Ersparten zu gewährleisten und dass sie die Wertsachen in den kommenden Tagen auf der Polizeiwache abholen könnten.
Bei dieser Masche ist es auch nicht ausgeschlossen, dass die Kriminellen ihre Opfer anweisen, zur Bank zu fahren, um Bargeld abzuheben. Die Schwindler behaupten, dass die vermeintlichen Einbrecher mit Bankangestellten zusammenarbeiten würden, um unbefugt Geld von Kundenkonten abzubuchen.
Sobald die Vermögenswerte greifbar sind und ein Ablage- oder Übergabeort vereinbart wurde, kommt ein Betrüger oder eine Betrügerin persönlich vorbei, um die Wertsachen abzuholen.
Ihre Polizei warnt:
Trickbetrug ist vielfältig.
(Jonas Trabert)
Quelle: Presseportal








