Luxusartikel und Bargeld im Wert von über 200.000 EUR beschlagnahmt. Ermittlungen gegen fünf Personen wegen illegalen Handels und Geldwäsche laufen weiter.
Landkreis Hersfeld-Rotenburg: Polizeiaktion in Osthessen

Osthessen (ost)
Osthessen. Bei insgesamt sechs Durchsuchungen in den Landkreisen Fulda und Hersfeld-Rotenburg am vergangenen Dienstag (25.06.) stellten Beamte der osthessischen Polizei Luxusartikel, Bargeld und weitere Beweismittel im Gesamtwert von über 200.000 EUR sicher.
Im Rahmen eines zweijährigen Ermittlungsverfahrens konnten Kriminalbeamte aus Fulda einen Tatverdacht gegen drei Frauen und zwei Männer im Alter von 37 bis 66 Jahren wegen des Verdachts des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringen Mengen, Geldwäsche, Bankrotthandlungen und Schuldnerbegünstigung begründen.
Aufgrund eines Antrags der Staatsanwaltschaft Fulda erließ das Amtsgericht Fulda Durchsuchungsbeschlüsse für die Wohnungen der beschuldigten Personen. Dabei wurden hochwertige Uhren, Markenkleidung, Bargeld, gefälschte Dokumente, Mobiltelefone, Laptops, Datenträger, unverzollte Zigaretten und kleine Mengen Betäubungsmittel beschlagnahmt.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden alle Verdächtigen aufgrund fehlender Haftgründe wieder freigelassen. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Fulda und der Staatsanwaltschaft Fulda dauern an.
Weitere Informationen erhalten Sie von der Staatsanwaltschaft in Fulda.
Dr. Christine Seban,
Staatsanwaltschaft Fulda, Pressesprecherin, 0661/924-2704
Patrick Bug,
Polizeipräsidium Osthessen, Pressesprecher, 0661/105-1099
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Hessen für 2021/2022
Die Drogenraten in Hessen zwischen 2021 und 2022 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2021 wurden 25216 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 24363 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 23331 im Jahr 2021 auf 22378 im Jahr 2022. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 19820 auf 19168 zurück, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 70510 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 25.216 | 24.363 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 23.331 | 22.378 |
| Anzahl der Verdächtigen | 19.820 | 19.168 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 17.704 | 17.079 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.116 | 2.089 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6.321 | 6.494 |
Quelle: Bundeskriminalamt








