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Landkreis Hersfeld-Rotenburg: Tödliche Auseinandersetzung in Niederaula

Ein 32-Jähriger stirbt nach körperlicher Auseinandersetzung, zwei Tatverdächtige festgenommen.

Foto: Depositphotos

Niederaula (ost)

Ein 32-Jähriger ist nach einer körperlichen Auseinandersetzung gestorben – zwei Verdächtige wurden festgenommen

In der Nacht zum Freitag (29.05.) ereignete sich in einer Unterkunft in der Hattenbacher Straße in Niederaula eine körperliche Auseinandersetzung zwischen drei rumänischen Staatsangehörigen, bei der ein 32-Jähriger starb.

Um 3.45 Uhr informierte die Polizei die Rettungsleitstelle Hersfeld-Rotenburg über den Vorfall.

Nach den aktuellen Informationen kam es in den Räumlichkeiten der Unterkunft zunächst zu verbalem Streit zwischen dem 32-jährigen Bewohner und zwei weiteren Bewohnern im Alter von 27 und 33 Jahren, der später in eine körperliche Auseinandersetzung eskalierte. Der 32-Jährige wurde dabei verletzt und starb daraufhin. Die Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Die Beamten der Polizeistation Bad Hersfeld nahmen die 27- und 33-jährigen Verdächtigen am Tatort widerstandslos fest.

Die Hintergründe der Tat und die Verbindung der Verletzungen mit dem Tod des 32-Jährigen sind derzeit unklar und Gegenstand weiterer Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Fulda und der Kriminalpolizei Bad Hersfeld wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts.

Die Staatsanwaltschaft Fulda prüft derzeit die Beantragung eines Haftbefehls und die Vorführung beim zuständigen Haftrichter des Amtsgerichts Bad Hersfeld. Über das Ergebnis wird später berichtet.

Weitere Informationen werden von der Pressestelle der Staatsanwaltschaft Fulda bereitgestellt.

Laura Krähenbühl,

Staatsanwaltschaft Fulda, Pressesprecher, 0661/924-2708

Marc Leipold,

Polizeipräsidium Osthessen, Pressesprecher, 0661/105-1099

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 224 auf 216 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 308 auf 267, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Mordfälle in Deutschland registriert – insgesamt 470.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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