Unbekannte geben sich als Microsoft-Mitarbeiter aus und erlangen unberechtigt Gelder von arglosen Opfern. Polizei warnt vor vielfältigen Betrugsmaschen.
Landkreis Hersfeld-Rotenburg: Trickbetrug durch falsche Microsoft-Mitarbeiter

Hersfeld-Rotenburg (ost)
Kennzeichen Diebstahl
Philippsthal. Unbekannte haben das Nummernschild eines Wohnwagens gestohlen, der auf einem landwirtschaftlichen Grundstück in der Mühlstraße abgestellt war. Das Fehlen des Kennzeichens wurde am Sonntag (07.04.) gegen 17 Uhr entdeckt. Es gibt keine genaue Angabe zur Tatzeit. Hinweise bitte an die Polizeistation Bad Hersfeld unter Telefon 06621/932-0, jede andere Polizeidienststelle oder über die Onlinewache unter www.polizei.hessen.de
Achtung: Betrügerische Microsoft-Mitarbeiter
Hersfeld-Rotenburg. Am Telefon geben sich Unbekannte als Mitarbeiter von Microsoft aus. Unter einem Vorwand, zum Beispiel dass der Computer mit Viren infiziert ist, versuchen die Betrüger Zugriff auf die entsprechenden Geräte zu erhalten – auf denen sich in der Regel vertrauliche Daten befinden. Am Montag (08.04.) erhielt ein Mann aus Rotenburg a.d. Fulda einen solchen betrügerischen Anruf. Er glaubte den Angaben der Betrüger, so dass sie ihn mit geschickter Gesprächsführung dazu brachten, mehrere Online-Banking-TANs zu generieren. Anschließend buchten die Betrüger unberechtigt Gelder vom Konto des Mannes ab. Die genaue Höhe des entstandenen Schadens ist derzeit noch unklar.
Ihre Polizei warnt in diesem Zusammenhang:
Trickbetrug ist vielfältig.
Die Täter passen ihre Methoden an die Ängste der potenziellen Opfer an, wodurch sie in deren persönlichen Lebensbereich eingreifen. Durch anhaltende Telefonate mit den Tätern während des Betrugs wird der Kontakt mit nahestehenden Personen verhindert. Dadurch wird der Betrug aufrechterhalten und die Opfer sind bereit, hohe Geldbeträge zu zahlen. Folgen wie sozialer Rückzug und Schamgefühle bieten Trickbetrügern eine Plattform. Sprechen Sie offen über das Erlebte, jeder kann zum Opfer werden. Zögern Sie nicht, die Polizei zu informieren, wenn Sie einen Betrugsverdacht haben. Regionale Informationen zum Trickbetrug finden Sie auf der Website www.ppoh.polizei.hessen.de.
Sandra Suski
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Cybercrime-Statistiken in Hessen für 2021/2022
Die Cyberkriminalitätsraten in Hessen stiegen zwischen 2021 und 2022 an. Im Jahr 2021 wurden 8896 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 bereits 9798 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 4173 im Jahr 2021 auf 3961 im Jahr 2022 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 2766 im Jahr 2021 auf 2653 im Jahr 2022. In Hessen wurden 2022 1806 männliche Verdächtige und 847 weibliche Verdächtige identifiziert, sowie 851 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 insgesamt 29667 Fälle von Cyberkriminalität registriert, was die höchste Anzahl in Deutschland darstellt.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.896 | 9.798 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 4.173 | 3.961 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.766 | 2.653 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.945 | 1.806 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 821 | 847 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 948 | 851 |
Quelle: Bundeskriminalamt








