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Landkreis Kassel: Autofahrer bedroht Kontrahenten mit Waffe, festgenommen

Ein 44-Jähriger bedrohte einen anderen Autofahrer auf einem Parkplatz in Kassel-Bad Wilhelmshöhe mit einer Schusswaffe. Nach einer Fahndung wurde er festgenommen und wird nun wegen Bedrohung ermittelt.

Foto: Depositphotos

Kassel (ost)

Kassel-Bad Wilhelmshöhe:

Ein Streit über die Verkehrssituation auf einem Parkplatz in Kassel-Bad Wilhelmshöhe eskalierte gestern am Montagnachmittag derart, dass ein 44-Jähriger angeblich seinen Kontrahenten mit einer Schusswaffe bedrohte. Danach fuhr der Mann aus dem Landkreis Kassel mit seinem Fahrzeug weg, wurde aber kurz darauf im Rahmen der Fahndung festgenommen. Er wird nun wegen Bedrohung untersucht.

Den Beamten des Polizeireviers Süd-West zufolge kam es gegen 17:15 Uhr zu dem Streit. Zu diesem Zeitpunkt stand ein 20 Jahre alter Mann mit seinem Auto im Stau auf dem Parkplatz an der Wilhelmshöher Alle in der Nähe des Bergparks und wartete darauf, dass die Fahrzeuge vor ihm weiterfuhren, damit er den Parkplatz verlassen konnte. Dies wiederum verhinderte vorübergehend, dass der 44-Jährige mit seinem Auto ausparken konnte. Zeugen zufolge kam es zu einem Wortgefecht zwischen den Männern, das sich immer weiter steigerte, bis der 44-Jährige schließlich eine Pistole aus seinem Auto holte und sie in Richtung des 20-Jährigen hielt. Das verängstigte Opfer stieg daraufhin wieder in sein Auto, verließ den Parkplatz und alarmierte die Polizei. Auch der 44-Jährige fuhr weg, wurde jedoch kurz darauf von mehreren herbeieilenden Streifen gestoppt und vorläufig festgenommen. In seinem Fahrzeug fanden die Polizisten eine Schreckschusspistole, die sie sicherstellten. Er wurde für weitere Maßnahmen auf die Wache gebracht, die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Hessen für 2022/2023

Die Mordraten in Hessen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 243 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 229 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle war ebenfalls rückläufig, von 224 im Jahr 2022 auf 216 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich von 308 auf 267, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 243 229
Anzahl der aufgeklärten Fälle 224 216
Anzahl der Verdächtigen 308 267
Anzahl der männlichen Verdächtigen 283 237
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 25 30
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 147 130

Quelle: Bundeskriminalamt

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