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Landkreis Kassel: Erfreuliche Bilanz des Speedmarathons 2024 in Nordhessen

Nur 3 Prozent zu schnell, deutlich weniger als in den Vorjahren. Polizei zieht positive Bilanz, nur 592 Verstöße und fünf Fahrverbote.

Logo Speedmarathon 2024
Foto: Presseportal.de

Kassel (ost)

Nordhessen:

Der am Freitag durchgeführte europaweite Speedmarathon führte in Nordhessen zu einem erfreulichen Ergebnis: Nur 3 Prozent der Verkehrsteilnehmer und damit deutlich weniger als bei Geschwindigkeitskontrollen an anderen Tagen fuhren mit überhöhtem Tempo durch die 47 Messstellen. Damit liegt die Quote unter denen aus den Vorjahren: Beim Speedmarathon im Jahr 2023 waren 4,4 Prozent zu schnell unterwegs, im Jahr 2022 lag die Überschreitungsrate bei 4,1 Prozent.

Die Bilanz zeigt, dass der Speedmarathon auch in unserer Region ein Erfolg war und das Geschwindigkeitsniveau auf den Straßen gesenkt werden konnte. Die Polizei stellte an den vorab bekannt gegebenen Messstellen fest, dass die Aktion von der Mehrzahl der Verkehrsteilnehmer begrüßt wurde. Auch ertappte Temposünder zeigten sich dabei überwiegend einsichtig. In unzähligen Gesprächen konnten die Beamten den Fahrern die schlimmen Folgen von Unfällen aufgrund überhöhter Geschwindigkeit ins Bewusstsein rufen.

19.633 Fahrzeuge gemessen- 592 Verstöße, davon fünf Fahrverbote

Am Ende der 16 Stunden Speedmarathon waren 19.633 Fahrzeuge durch die 47 Messstellen in Stadt und Landkreis Kassel sowie in den Landkreisen Schwalm-Eder, Waldeck-Frankenberg und im Werra-Meißner-Kreis gefahren. In 592 Fällen zeigten die verschiedenen zum Einsatz gebrachten modernen Messtechniken zu hohe Geschwindigkeiten an. Auch in diesem Jahr wurden die zu schnell Fahrenden an vielen Stellen wieder direkt aus dem Verkehr gezogen und mit dem Verstoß konfrontiert, anderenorts erwartet die “Geblitzten” nun Post. Der Großteil der Tempoüberschreitungen bewegte sich mit Verwarngeldern im unteren Bereich. 128 Fahrer waren mit höheren Geschwindigkeiten gemessen worden und müssen nun mit Punkten in Flensburg und Bußgeldern rechnen. Fünf Verkehrsteilnehmer waren deutlich zu schnell, weshalb sie nun Fahrverbote erwarten.

“Traurige Spitzenreiter” in Kassel und Korbach

Leider gab es auch zwei traurige Spitzenreiter, die deutlich zu schnell unterwegs waren: An der Messstelle in der Wolfhager Straße in Kassel wurde ein Autofahrer mit 100 Stundenkilometern statt der erlaubten 50 km/h gemessen, weshalb ihn nach Toleranzabzug nun neben einem Bußgeld von 400 Euro auch zwei Punkte und ein einmonatiges Fahrverbot erwarten. Ebenfalls mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit war ein Verkehrsteilnehmer in Korbach unterwegs, der mit 131 Stundenkilometern bei erlaubten 70 km/h unterwegs war. Dies zieht nun ein Bußgeld von 480 Euro, zwei Punkte in Flensburg und einen Monat Fahrverbot nach sich. Nordhessenweit stellten die Kontrollierenden zudem 15 andere Ordnungswidrigkeiten wie Handy- und Gurtverstöße fest.

(Beachten Sie für die hessenweite Bilanz bitte auch die dieser Pressemitteilung beigefügte Presseinformation.)

Kontakt:

Ulrike Schaake
Pressesprecherin
Tel. 0561-910 1021

Polizeipräsidium Nordhessen
Grüner Weg 33
34117 Kassel
Pressestelle

Telefon: +49 561 910 1020 bis 23
Fax: +49 611 32766 1010
E-Mail: poea.ppnh@polizei.hessen.de

Außerhalb der Regelarbeitszeit
Polizeiführer vom Dienst (PvD)
Telefon: +49 561-910-0
E-Mail: ppnh@polizei.hessen.de

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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Hessen für 2022

Im Jahr 2022 gab es in Hessen insgesamt 136.931 Verkehrsunfälle. Davon waren 19.155 Unfälle mit Personenschaden, was 13,99% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 6.406 Fälle aus, was 4,68% der Gesamtzahl entspricht. 1.202 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,88% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 110.168 Fälle, was 80,46% entspricht. Bezogen auf die Ortslage ereigneten sich 90.136 Unfälle innerorts (65,83%), 32.117 außerorts (ohne Autobahnen) (23,45%) und 14.678 auf Autobahnen (10,72%). Insgesamt gab es 208 Getötete, 3.878 Schwerverletzte und 20.881 Leichtverletzte.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 136.931
Unfälle mit Personenschaden 19.155
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 6.406
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.202
Übrige Sachschadensunfälle 110.168
Ortslage – innerorts 90.136
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 32.117
Ortslage – auf Autobahnen 14.678
Getötete 208
Schwerverletzte 3.878
Leichtverletzte 20.881

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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