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Landkreis Kassel: Öffentlichkeitsfahndung nach Raub mit Axt auf Supermarkt

Ein unbekannter Täter überfiel einen Supermarkt in Fuldatal und flüchtete. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Raubüberfall mit Axt auf Fuldataler Supermarkt: Polizei bittet um Hinweise
Foto: Presseportal.de

Kassel (ost)

(Bitte beachten Sie auch unsere Pressemitteilung, die am 21.10.2025 um 11:08 Uhr unter https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/44143/6141988 veröffentlicht wurde).

Fuldatal (Landkreis Kassel):

Früh am Morgen des 21. Oktober 2025 überfiel ein bisher unbekannter Täter mit einer Axt einen Supermarkt in der Ihringshäuser Straße in Fuldatal. Trotz intensiver Ermittlungen der Kasseler Kripo konnten bisher keine Hinweise auf die Identität des Mannes gefunden werden, weshalb eine Richterin nun die Veröffentlichung der Bilder einer Überwachungskamera angeordnet hat. Die ermittelnden Beamten in diesem Fall hoffen, Hinweise auf den Täter aus der Bevölkerung zu erhalten.

Der Raubüberfall ereignete sich am Dienstag, den 21. Oktober 2025, gegen 6:25 Uhr. Der bisher unbekannte Täter betrat das Geschäft mit einer Axt in der Hand, ging direkt auf die Kassiererin zu und forderte das Geld aus der Kasse. Nachdem die verängstigte Mitarbeiterin das Geld ausgehändigt hatte, flüchtete der Räuber nach draußen, wo seine Spur verloren ging. Die Kassiererin blieb unverletzt, erlitt jedoch einen Schock.

Der jüngere, männliche Täter ist ungefähr 1,70 Meter groß, schlank, hat einen dunkleren Teint, war dunkel maskiert, trug ein Basecap mit kariertem Schild, eine weinrote Adidas-Hose, einen beigefarbenen Kapuzenpullover, dunkle Handschuhe, dunkle Sneaker und einen schwarzen Rucksack. Er soll Deutsch mit einem unbekannten ausländischen Akzent gesprochen haben.

Zeugen, die der Kasseler Kripo Hinweise auf die Täter geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 0561-9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Hessen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Hessen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 2871 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3217 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1785 im Jahr 2022 auf 1850 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2173 im Jahr 2022 auf 2263 im Jahr 2023. Davon waren 1974 männliche Verdächtige und 199 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 2046 männliche und 217 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1077 im Jahr 2022 auf 1179 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 2.871 3.217
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.785 1.850
Anzahl der Verdächtigen 2.173 2.263
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.974 2.046
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 199 217
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.077 1.179

Quelle: Bundeskriminalamt

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